Aslan musste operiert werden! 205€/800€. Mehr dazu unter "Tiernotfälle"
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Klinikkosten: 290.000 HUF / ca. 800 €
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ASLAN
Aus einem kleinen Knubbel wurde eine große Operation.
Bei unserem zehnjährigen Aslan, unserem alten König von Narnia, fing alles ganz unscheinbar an: mit einem kleinen Knubbel an der rechten Wange. Mal war er da, dann verschwand er wieder, kam etwas größer zurück und war schließlich nach tierärztlicher Behandlung über mehrere Monate überhaupt nicht mehr zu sehen. Doch plötzlich kam die Schwellung massiv zurück. Aslans rechte Wange war deutlich angeschwollen und natürlich gingen einem in diesem Moment sämtliche Horrorszenarien durch den Kopf. Tumor? Kieferknochen betroffen? Was kommt da auf unseren alten Opi zu?
In der Klinik wurde deshalb eine Computertomographie (CT) durchgeführt, um die Raumforderung und ihre Ausdehnung genauer beurteilen zu können. Danach war klar, dass wir nicht länger abwarten konnten und Aslan operiert werden musste. Zum Glück bestätigte sich die große Angst vor einem Knochentumor nicht. Bei Aslan handelte es sich um mehrere sogenannte Speicheldrüsenzysten, medizinisch Speichelmukozelen beziehungsweise Sialozelen genannt. Vereinfacht erklärt tritt dabei Speichel aus einer geschädigten Speicheldrüse oder einem betroffenen Speicheldrüsengang aus und sammelt sich im umliegenden Gewebe. Dadurch entstehen die sicht- und tastbaren Schwellungen. Diese können zeitweise kleiner werden oder scheinbar ganz verschwinden, obwohl die eigentliche Ursache weiterhin vorhanden ist.
Bei Aslan hatte sich das Ganze inzwischen deutlich ausgedehnt. Die Speichelansammlungen beschränkten sich nicht mehr nur auf den Bereich seiner rechten Wange, sondern reichten bereits entlang der angrenzenden Weichteilstrukturen in Richtung Hals und Rachen. Gerade dort kann eine solche Raumforderung ernst werden, da sie je nach Ausdehnung die oberen Atemwege einengen und erhebliche Atemprobleme verursachen kann.
Während der Operation wurden die vorhandenen Speicheldrüsenzysten beziehungsweise Speichelmukozelen entfernt und der betroffene Speicheldrüsengang chirurgisch herauspräpariert und ebenfalls entfernt. Ein solcher Eingriff findet in einem anatomisch sensiblen Bereich statt, in dem Muskulatur, Blutgefäße und wichtige Nervenstrukturen eng beieinanderliegen und entsprechend präzise gearbeitet werden muss.
Unser alter König hat die Operation geschafft.
Da Aslan mit seinen zehn Jahren nun einmal schon zu unseren „älteren Modellen“ gehört und der Eingriff nicht gerade ein kleiner Spaziergang war, bleibt er anschließend noch einige Tage stationär in der Klinik. Dort wird er überwacht, medizinisch versorgt und die Wundheilung kontrolliert.
Aus einem kleinen Knubbel, der kam und ging und sogar monatelang vollständig verschwunden war, wurde am Ende eine große Operation. Für uns wieder einmal eine Erinnerung daran, Veränderungen am Körper unserer Hunde ernst zu nehmen und im Zweifel genauer hinzuschauen.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch das Schönste: „Aslan darf nach Hause.“
Zurück auf seine Ranch, zurück zu seinem Rudel und zurück dorthin, wo unser alter König von Narnia hingehört.
Danke Conny für Schnappis OP Kosten!
Ein guter Morgen sieht definitiv anders aus!
Morgens setze ich mich, egal bei welchem Wetter, erstmal mit meinem Kaffee zu den Hunden. Kaffee in der Hand, Hunde um mich herum und für einen kurzen Moment ist alles gut. Dann kam Schnappi aus seiner Höhle und ich schaute ihn an… und sah sein Auge. Also erstmal genauer hingeschaut und sofort war klar: Da stimmt etwas mit der Nickhautdrüse nicht.
Na Gratulation, Schnappi! Wie hast du denn DAS bitte geschafft?
Die Nickhaut ist das sogenannte dritte Augenlid des Hundes. Sie sitzt im inneren Augenwinkel und schützt das Auge. In ihr liegt auch die Nickhautdrüse, die einen wichtigen Teil der Tränenflüssigkeit produziert. Bei Schnappi war es allerdings etwas spezieller. Die komplette Nickhautdrüse war nach oben ins Innere gerutscht bzw. hatte sich nach innen verlagert. Sie saß also nicht einfach nur sichtbar außen, wie man es vom klassischen „Cherry Eye“ kennt, sondern war komplett nach innen weggerutscht und musste wieder an die richtige Position gebracht werden.
Also Tierarzt angerufen, alles besprochen, zack, Hund ins Auto und ab ging es. Schnappi wurde sofort untersucht und direkt operiert. Die Nickhautdrüse wurde wieder an die richtige Position gebracht, damit sie ihre wichtige Funktion für die Tränenproduktion weiterhin erfüllen kann.
Und irgendwann saß ich da und dachte: „Ähm… Nicci… du sitzt hier eigentlich IM PYJAMA!“ Wobei… wenn ich ehrlich bin, ist das nicht mal das Verrückteste, was ich beim Tierarzt schon gebracht habe.
Ich stand auch schon in Boxershorts, Sport-BH UND BARFUSS beim Arzt! Wenn ein Hund krank ist, gibt es bei mir scheinbar keine Kleiderordnung. Pyjama? Egal. Boxershorts, Sport-BH und barfuß? Auch egal. Hauptsache, der Hund bekommt sofort Hilfe. Andere machen sich morgens erstmal fertig. Ich packe den Hund ein und fahre los. Prioritäten, Leute!
Schnappi hat die OP gut überstanden und jetzt heißt es erstmal: Auge schonen, Medikamente nach tierärztlicher Anweisung und ganz viel Mama-Nicci-Betreuung. Und vielleicht ziehe ich mich beim nächsten Notfall vorher an…Vielleicht.