Aslan musste operiert werden! 205€/800€. Mehr dazu unter "Tiernotfälle"
Ich bin Erlo (Geb. 2019).
Ein Husky, der viel gesehen hat, zu viel ertragen musste und trotzdem noch die Kraft gefunden hat, ein kleines bisschen zu hoffen.
Ich kam von einem Hof, wo viele Huskys lebten. Auf den ersten Blick klingt das vielleicht schön, ein Rudel, viele Freunde. Aber glaubt mir: Es war kein Paradies, sondern ein Ort voller Chaos, Hunger und Angst. Wir waren viele, viel zu viele und niemand kümmerte sich wirklich um uns. Kein Mensch, der für Ordnung sorgte, kein Herz, das uns leitete. Wir waren auf uns allein gestellt, wir kämpften ums Futter, ums Überleben, um jeden einzelnen Tag.
Die Kämpfe zwischen uns waren grausam. Ich war nicht stark genug, nicht mutig genug, um vorne mitzuhalten. Ich war der „kleine Schisser“, der sich zurückzog, der versuchte, nicht im Weg zu stehen. Und doch immer wieder traf es mich. Immer wieder geriet ich unter die Zähne der anderen, und meine Angst wurde größer und größer.
Dann kam der Tag, an dem alles vorbei war. Die Behörden griffen ein, wir wurden beschlagnahmt. Unser Rudel zerbrach, jeder von uns ging in eine andere Organisation. Für viele war es das Ende eines Albtraums, für mich begann eine neue Angst. Plötzlich war ich allein, ohne die Hunde, die ich kannte.
Doch ich hatte Glück, ich durfte zu Nicole. Sie sah nicht nur den ängstlichen Hund, sie sah in mir ein Herz, das trotz allem noch schlug.
Aber leicht war es nicht. Menschen? Nein, sie bedeuteten für mich nur Schmerz. Immer wenn wir früher frei herumliefen, wenn wir versuchten, Futter zu finden, da begegneten uns Menschen mit Steinen, mit Tritten, mit roher Gewalt. Wir wollten nie jemandem etwas Böses, wir suchten nur ein Stück Brot, ein wenig Wasser. Doch für die Menschen dort waren wir nichts wert. Für sie war es ein Spiel, uns zu quälen, für uns war es der pure Horror.
So lernte ich: Menschen sind gefährlich. Menschen bedeuten Angst. Menschen bedeuten Schmerz.
Hier bei Mama ist es anders. Zum ersten Mal in meinem Leben zeigt mir jemand, dass Hände nicht nur schlagen, sondern auch streicheln können. Dass Stimmen nicht schreien, sondern sanft und freundlich sein können. Stück für Stück beginne ich, dieses Neue zu verstehen.
Wenn Mama mich streichelt, dann zittere ich manchmal noch, aber ich halte durch. Und wisst ihr was? Ich beginne es zu genießen. Für einen Moment vergesse ich meine Angst. Für einen Moment fühle ich, wie es ist, wenn jemand mich lieb hat.
Natürlich bleibe ich vorsichtig. Ich beobachte Menschen genau, bevor ich sie nah an mich heranlasse. Vertrauen muss man sich bei mir verdienen und das dauert. Aber tief in meinem Herzen gibt es einen kleinen Funken, der sagt: Vielleicht gibt es doch Menschen, die gut sind.
Jetzt bereite ich mich hier auf ein neues Leben vor. Schritt für Schritt, Tag für Tag. Ich weiß, dass es ein langer Weg wird, aber ich bin bereit, ihn zu gehen.
Und genau deshalb brauche ich dich.
Magst du mein Patenengel werden?
Jemand, der mich begleitet, auch wenn ich noch Angst habe. Jemand, der an mich glaubt, auch wenn ich mich manchmal zurückziehe. Jemand, der mir zeigt, dass auch ein kleiner „Schisser“ ein Herz voller Liebe verdient.
Wenn du ja sagst, dann gibst du mir Mut. Mut, irgendwann zu vertrauen. Mut, die Vergangenheit hinter mir zu lassen. Mut, ein Hund zu werden, der endlich frei atmen darf.
In Liebe, Hoffnung und mit einem Herzen, das langsam wieder lernt zu schlagen,
dein kleiner Husky-Engel Erlo
Ich bin Chessmoo.
Ich wurde aus einem Familiendrama gerettet, zusammen mit meinem Bruder Dämon. Unsere kleine Schwester und unsere Mama mussten leider viel zu früh von uns gehen. Das hat mich tief verletzt, aber ich habe nie die Hoffnung verloren. Denn ich weiß, jeder Hund verdient eine zweite Chance!
Ich habe Epilepsie und eine Futterallergie, und mein Auge musste entfernt werden. Aber wisst ihr was? Das hält mich nicht auf! Ich sehe zwar nur auf einem Auge, aber mein Herz sieht die ganze Welt und das ist viel mehr wert! Deshalb heiße ich jetzt Kapitän MOO, weil ich der Kapitän meines eigenen Lebens bin und mich niemals unterkriegen lasse!
Ich bin ein wahnsinnig lieber Kerl! Manchmal ein bisschen verrückt, aber vor allem ein treuer Freund, der es liebt, zu spielen und zu schmusen! Ich freue mich so sehr über jedes Leckerli, jedes Kuscheln und vor allem über all die Liebe, die ich hier bekomme. Aber wisst ihr, es gibt auch Herausforderungen. Mein spezielles Futter kostet jeden Monat und ein neues Bettchen oder Spielzeug muss hin und wieder auch sein, um das Leben noch schöner zu machen!
Ich weiß, dass ich nicht der einfachste Hund bin, aber mit deiner Hilfe könnte ich endlich ein glückliches Leben führen! Du könntest mir helfen, die Liebe und das Glück zu finden, das ich so verdient habe!
Stell dir vor, du hättest die Möglichkeit, einem kleinen Hund wie mir eine Zukunft zu schenken! Deine Patenschaft würde nicht nur mein Futter sichern, sondern mir auch helfen, voller Freude zu leben, mit vielen Spielen, Kuscheleinheiten und richtig viel Liebe!
Es wäre so schön, wenn du mein Patenengel werden würdest! Deine Unterstützung bedeutet mir so viel! Sie gibt mir Hoffnung, Geborgenheit und vor allem das Gefühl, endlich wichtig zu sein!
Mit deiner Hilfe wird mein Leben noch schöner, bunter und voller Liebe! Ich würde mich von ganzem Herzen über deine Unterstützung freuen!
Kannst du mein Patenengel werden?
Mit ganz viel Liebe,
Dein Kapitän Chessmoo
(Benötigt Hypoallergen Hundefutter)
Ich bin Dämon (Geb. 2017).
Alles begann in einer sehr traurigen Zeit.
Ich wurde zusammen mit meinem Bruder Chessmoo und meiner Schwester in einem Familiendrama gerettet. Leider war das Leben nicht besonders freundlich zu uns, unsere Mama ist nicht mehr bei uns und meine Schwester musste viel zu früh gehen. Es war eine unglaublich schwierige Zeit für uns. Wir wussten, wir müssen zusammenhalten, aber es war trotzdem schwer, so viel Liebe zu verlieren.
Doch dann, als alles dunkel schien, gab es plötzlich ein Licht am Ende des Tunnels: Meine neue Mama, Nicole, nahm uns mit offenen Armen auf.
Sie hat uns gezeigt, dass es noch so viel Liebe in der Welt gibt und hat uns ein Zuhause voller Wärme und Geborgenheit gegeben. Sie hat alles dafür getan, meine Schwester zu retten, aber leider konnte sie nichts mehr für sie tun. Trotzdem, wir haben uns wieder aufgerappelt und sind gemeinsam in diese neue, wunderbare Zukunft gegangen.
Ich bin zwar nicht perfekt, aber ich bin ein echter Schatz.
Manchmal ein bisschen verrückt, aber immer loyal, liebevoll und voller Energie!
Ich liebe es, mit meinem Bruder Chessmoo zu spielen und zu schmusen, aber ich genieße auch die ruhigen Momente, in denen ich mich einfach bei meiner Mama anlehnen kann.
Aber, wie ihr euch vorstellen könnt, habe ich auch meine Herausforderungen. Ich lebe mit Epilepsie und einer Futterallergie und das ist nicht immer einfach.
Epilepsie ist etwas, das mich manchmal in die Knie zwingt, aber mit meinen Medikamenten komme ich gut zurecht. Morgens und abends nehme ich brav meine Tabletten (die leider total eklig sind) und bekomme zusätzlich Mariendistel, die mir hilft, mich wieder fit zu fühlen.
Aber obwohl ich so tapfer bin, brauche ich hin und wieder ein bisschen mehr Unterstützung. Zum Beispiel, wenn ich spezielles Futter brauche, das keine Allergien auslöst, oder wenn ich mal einen schlechten Tag habe. Und hier kommt ihr ins Spiel!
Ich suche einen Patenengel, der mir und meiner Mama hilft, wenn es mir nicht so gut geht. Ein Patenengel, der mir dabei hilft, das richtige Futter zu bekommen, wenn ich es brauche, oder der einfach da ist, um sicherzustellen, dass ich immer alles habe, was ich für ein glückliches Leben benötige.
Wenn du dich also angesprochen fühlst und bereit bist, mir und meiner Mama in schwierigen Momenten zu helfen, dann würde ich mich riesig freuen, wenn du mein Patenengel wirst!
Dein Beitrag könnte mir so viel helfen, ob bei den besonderen Futtermitteln, die ich brauche, oder einfach bei der Unterstützung, wenn es mir gesundheitlich mal nicht so gut geht.
Ich bin so unendlich dankbar für alles, was meine Mama Nicole mir schon gegeben hat, und für all die Liebe, die ich hier erfahre. Aber ich weiß auch, dass es Momente gibt, in denen wir noch ein bisschen mehr Hilfe brauchen, um uns wirklich sicher und gesund zu fühlen.
Wenn du also das Gefühl hast, dass du ein Stück von deinem Herzen mit mir teilen möchtest, dann würde ich mich unglaublich freuen, dich als meinen Patenengel zu gewinnen!
Du würdest mir wirklich eine riesige Freude machen und mir und meiner Mama helfen, ein noch schöneres Leben zu führen.
Ich freue mich schon so sehr darauf, von dir zu hören und vielleicht bald zu wissen, dass du an meiner Seite bist!
Mit ganz viel Liebe und Hoffnung,
dein Dämon
(Benötigt Hypoallergen Hundefutter)
Ich bin Aslan (Geb. 2016), König von Narnia .
Ja genau, DER Aslan, wie der große Löwe aus der Märchenwelt von Narnia. Als ich noch ganz klein war, hat meine Mama Nicole mir diesen Namen gegeben und sie sagte: „Aslan, du wirst einmal groß, stark und mutig, so wie der König von Narnia.“ Und wisst ihr was? Ich trage diesen Namen mit Stolz, auch wenn ich eher ein Chaoten-Prinz als ein weiser Löwe bin.
Ich bin ein kleiner Wirbelwind, ein richtiger Lausbub, immer auf Achse, immer bereit, Blödsinn zu machen. Ich liebe es, meine Freunde hier am Hof zu ärgern, natürlich nur im Spaß, aber ich gebe zu: manchmal treibe ich es auf die Spitze.
Und jaaa, ich gestehe, ich bin ein Dieb. Schuhe, Handys, Tablets, alles landet in meiner Schatzkammer! Aber das absolute Highlight? Trommelwirbel, ich habe einmal den GANZEN Kleiderschrank leergeräumt. Stellt euch vor: Hemden, Hosen, Kleider, alles, ich habe es stolz in den Garten getragen, Stück für Stück! Mama konnte kaum glauben, was ich da angerichtet habe, aber ich schwöre, ich hatte sooo viel Spaß dabei .
Manchmal glaube ich, dass ich nicht nur Aslan heiße, sondern auch Chaos auf vier Pfoten. Aber hey, irgendwer muss doch für Unterhaltung sorgen, oder?
Doch wisst ihr was? Hinter all diesem Quatsch, hinter dem frechen Grinsen, steckt ein Herz, das sooo groß ist. Ich kann auch ganz, ganz lieb sein. Ich kuschle gern, höre zu (naja, meistens) und wenn ich meine Mama so ansehe, weiß ich: Ich bin angekommen. Ich bin geliebt. Und genau das wünsche ich mir auch von einem ganz besonderen Menschen, meinem Paten-Engel .
Denn auch ein König braucht Engel. Und mein Herz ruft gerade ganz laut:
„Wo bist du? Mein Paten-Engel, der an mich glaubt, mich im Herzen trägt und Teil meiner Reise wird?“
Stell dir vor: Ich, dein kleiner Chaoten-König, mit meinem frechen Blick, meinem Schalk im Nacken und meinem Herz voller Liebe. Jeden Tag würde ich dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, dich mit meinen Streichen zum Lachen bringen und dir zeigen, dass selbst die größten Quatschköpfe einfach nur nach Liebe suchen.
Mein Name ist nicht nur ein Name, er ist ein Versprechen.
Aslan, König von Narnia, der kleine Kämpfer, der Frechdachs, der Schmusekönig, der Clown, das Herz auf vier Pfoten.
Bitte, lass mich nicht länger suchen. Wenn dein Herz jetzt „JA“ sagt, dann werde ich der glücklichste Hund der Welt.
In Liebe, voller Quatsch im Kopf und mit ganzem Herzen:
dein Aslan, König von Narnia
Ich bin Camillo (geb.2016)
ein Hundejunge mit einer großen Seele. Meine Vergangenheit bleibt für immer ein Rätsel, niemand weiß, woher ich komme, was ich erlebt habe oder wie viele Tränen ich schon heimlich geweint habe. Was man aber weiß: Ich war viel, viel zu lange eingesperrt, hinter Gittern, im Tierheim, Tag für Tag dieselbe Einsamkeit.
Stellt euch das mal vor: Fremde Gesichter, lautes Bellen, der kalte Boden unter den Pfoten. Immer wieder gingen Menschen an meinem Zwinger vorbei, doch keiner sah mich wirklich. Ich war zu stürmisch, zu unsicher, zu „anders“. Meine Vermittlungschancen? Fast gleich null. Ich habe angefangen zu glauben, dass ich nie ein Zuhause finden würde, das ich unsichtbar bleibe.
Doch dann geschah ein kleines Wunder: Meine Mama kam in mein Leben. Zum ersten Mal in meinem Dasein spürte ich, dass jemand mein Herz sah, nicht meine Unsicherheiten. Sie gab mich nicht auf, auch wenn andere den Kopf geschüttelt haben. Bei ihr durfte ich zeigen, dass ich mehr bin, als man mir je zugetraut hat. Und siehe da: Ich bin nicht „der schwierige Hund“, von dem alle sprachen, ich bin ein Herz auf vier Pfoten, das endlich vertrauen darf.
Heute teile ich mein Leben mit Stella. Auch sie kenne ich noch von früher aus dem Tierheim. Wir haben gemeinsam gelitten, wir haben dieselben kalten Nächte und dieselbe Hoffnungslosigkeit gespürt. Jetzt halten wir zusammen, wie zwei Seelen, die einander gefunden haben.
Aber tief in mir drinnen, da ist noch eine leise Sehnsucht, die einfach nicht still wird.
Was mir fehlt, bist DU, mein ganz persönlicher Patenengel .
Mit deiner Unterstützung kann ich weiterhin sicher leben, Liebe erfahren und nie wieder in diese dunkle Einsamkeit zurückfallen.
Mit tiefster Dankbarkeit, voller Liebe und einem feuchten Hundekuss
Dein Camillo
Mein Name ist Luca (geb.2013)
ein stolzer Kaukasen-Mix, der schon viel gesehen hat in dieser Welt. Meine Vergangenheit liegt im Schatten, niemand kennt sie, niemand weiß, welche Wege ich gehen musste, welche Dunkelheit ich durchschritt. Doch eins weiß ich genau: Ich habe nie aufgehört zu hoffen.
Lange Zeit lebte ich ohne eigenes Zuhause . Tage vergingen, Nächte kamen und ich wachte still und leise über das, was mir anvertraut war. Ich bin ein Wächter, ein Beschützer, stark wie die Berge , aber mein Herz blieb immer voller Sehnsucht.
Ich träumte von einer Hand, die mich hält, von einem Blick voller Liebe, der nicht vorbeigeht, sondern bleibt. Meine Mama nahm mich bei sich auf und plötzlich durfte ich fühlen, was Wärme bedeutet. Neben mir ist meine Freundin Jaina, sie ist mein Sternchen , die mich begleitet und mir Mut schenkt. Gemeinsam finden wir Ruhe, spielen, genießen die Sonne und schlafen Seite an Seite, als hätten wir nie etwas anderes getan.
Ich lerne jeden Tag neu zu vertrauen. Ich entdecke die Sprache der Hunde, die Nähe zu Menschen und das süße Gefühl, einfach nur gewollt zu sein.
Ich bin vorsichtig mit Fremden, ich beobachte, prüfe, studiere. Denn ich habe gelernt: Nicht jeder Mensch meint es gut. Aber wenn mein Herz sich öffnet, dann mit aller Kraft, für immer und ewig.
Und nun stehe ich hier und hoffe sehr darauf, dass ein Engel meinen Weg kreuzt.
Mein Paten-Engel.
Jemand, der mein Herz trägt, wenn es schwer wird .
Mit all meiner Hoffnung, meiner Sehnsucht und einem Kuss voller Dankbarkeit
Dein Luca
Ich bin Rocco (geb.2015)
Ich wurde vor einem befreundeten Tierheim einfach ausgesetzt, mitten im Nirgendwo, alleine, verloren, als wäre mein Leben nichts mehr wert. Keine warmen Worte, kein Blick zurück, nur das Knallen der Autotür und dann Stille. Ich saß da, Tag für Tag, voller Angst, die Pfoten bebten, mein Herz raste.
Menschen kamen, Menschen gingen. Sie sahen mich. Aber sie sahen mich nicht wirklich. Sie sahen nur den Hund, der vor lauter Angst schnell die Zähne zeigte. Doch keiner fragte: Warum ist er so? Keiner erkannte, dass ich nie Liebe erfahren durfte. Für sie war ich unsichtbar, ein Schatten, ein Niemand.
Und dann geschah mein Wunder - Nicole! Sie schaute nicht weg. Sie sah nicht nur meine Zähne, sie sah mein Herz. Sie nahm mich an die Pfote, brachte mich in ihr Rudel und gab mir zum ersten Mal das Gefühl: Rocco, du bist wertvoll, du darfst leben, du darfst fühlen!
Hier begann mein neues Leben. Ich lernte, wie es ist, nicht mehr allein zu sein. Klar, manchmal bin ich noch ein kleiner Stänkerer, ich nerve die anderen Fellnasen, und dann gibt’s auch mal Kontra.
Am Anfang war da noch die Angst, die dunklen Reflexe, das schnelle Schnappen. Doch Stück für Stück wich die Finsternis einem Licht. Heute bin ich Rocco, der Kämpfer, der Überlebende, der kleine Rebell mit großem Herzen.
Doch tief in mir drin bleibt dieser eine Wunsch:
Dass irgendwo da draußen ein Engel ist, mein Engel.
Mit deiner Patenschaft schenkst du mir nicht nur Sicherheit, du schenkst mir Würde, Hoffnung und das Gefühl, nie wieder vergessen zu werden.
Ich war der Unsichtbare. Doch mit dir an meiner Seite kann ich endlich der Hund sein, der liebt, vertraut und lebt.
In unendlicher Liebe,
dein Rocco
Ich bin Spike (geb.2018)
fast als Dummy für Hundekämpfe missbraucht. Alles begann mit einem Anruf.
Eine befreundete Tierschützerin hatte mich in einem Dorf gesehen. Ich streunte dort allein herum, ohne Schutz, ohne Zuhause. Sie klapperte die Häuser ab, fragte Nachbarn: „Kennt jemand diesen Hund?“, doch niemand wollte mich kennen, niemand Verantwortung übernehmen.
Also rief sie Nicci an und von diesem Moment an sollte sich mein Leben ändern.
Als Nicci mich zum ersten Mal sah, war ich voller Zecken, irgendwie scheine ich Zecken magisch anzuziehen. Sie entfernte geduldig unzählige von mir, aber ich bin schon mehrere Male an Babesien erkrankt und bin dem Tod mehr als einmal gerade noch von der Schippe gesprungen. Trotzdem gab sie mir Wärme, Ruhe und Sicherheit, zum ersten Mal durfte ich aufatmen . Doch beim Tierarzt kam die grausame Wahrheit ans Licht: Mein Körper war voller Würmer, ich bekam sofort Medizin.
Und meine Ohren,abgeschnitten. Unsachgemäß, ohne jede Narkose.
Um zu verstehen, was wirklich passiert war, veranlasste Nicci eine Tierkommunikation.
Dort erzählte ich, Spike, was mir geschehen war: Dass man mir tatsächlich bei vollem Bewusstsein die Ohren abgeschnitten hatte. Der Schmerz war so unerträglich, dass ich in purer Panik nur noch eins konnte, fliehen.
Und genau das tat ich. Ich rannte um mein Leben, fort aus der Hölle, ins Ungewisse.
Warum mir das angetan wurde? Weil bei Hundekämpfen Hunden oft die Ohren entfernt werden, nicht, weil es „schön“ ist, sondern damit sie weniger verletzlich sind und länger missbraucht werden können. Ich sollte ein Dummy sein, ein lebendes Opfer. Doch ich habe überlebt.
Gegen jede Wahrscheinlichkeit, gegen all den Schmerz, ich habe gekämpft. Ich bin nicht mehr der Hund, der nur leiden soll. Ich bin Spike, ein Kämpferherz mit Narben, aber auch mit einem unbändigen Willen zum Leben .
Ich habe mich zu einem starken, selbstbewussten Hund entwickelt. Mein Rudel vertraut mir und folgt mir, ich passe auf sie auf, beschütze sie und sorge dafür, dass wir alle sicher und glücklich sind.
Doch mein Körper trägt noch immer die Spuren meiner Vergangenheit. Meine Leber ist geschädigt, und ich brauche spezielles, leberschonendes Futter, damit ich diese neue Chance auf Leben auch wirklich nutzen kann.
Darf ich dein Herz erobern?
Wenn ja, dann werde mein Paten-Engel! Du hilfst mir, weiter zu kämpfen, gesund zu bleiben und mein Leben als starker, glücklicher Rudelchef voller Freude zu genießen .
In Liebe,
dein Spike
Mein Name ist Elvis Presley (geb.2017)
so genannt, weil ich singe wie der große Elvis selbst. Doch meine Töne waren lange keine fröhlichen Lieder, sondern Klagelaute einer verletzten Seele. Mein Leben begann in Fesseln. Eine schwere Kette schnürte sich um meinen Hals, schnitt tief in meine Haut und hinterließ Narben, die man bis heute sehen kann. Dann geschah das Schlimmste: Ich wachte in einer Tötungsstation auf.
Und glaubt mir, das ist kein Ort zum Leben .
Das ist das letzte Loch, in dem Hoffnung stirbt. Kalte, schmutzige Zellen, erfüllt vom Winseln und Weinen anderer Hunde, die alle spürten, dass ihre Zeit abläuft.
Vor mir stand ein rostiger Napf mit ungenießbarem Fraß. Es war kein Leben,es war Warten auf das Ende . Doch dann erschien SIE, meine Retterin. Sie stellte sich dem Mann aus der Tötungsstation entgegen.
Ihre Worte waren so klar, so kraftvoll, dass sie wie ein Donner durch den Raum hallten.
Kein Platz für Diskussionen, kein Platz für Ausreden,es ging um mein Leben.
Und in diesem Moment spürte ich zum ersten Mal seit langer Zeit:
Da ist jemand, der für mich kämpft. Jemand, der mir eine Stimme gibt, weil ich selbst keine habe. Man brachte mich zum Doktor. Dort wurde ich von oben bis unten durchgecheckt.
Ich bekam einen Chip, wurde geimpft, bekam ein Spot-on gegen Parasiten, eine Entwurmung und sogar einen großen 4D-Test, um sicherzugehen, dass keine verborgenen Krankheiten in mir lauern.
Der Doktor lächelte und sagte: „Körperlich ist er gesund.“ Doch dann schaute er mir tief in die Augen und fügte leise hinzu: „Aber seine Seele und sein Herz tragen viele Narben. Das sieht man ihm an.“ Und genau so fühlte ich mich. Mein Körper war heil, doch in meinem Inneren war noch alles zerbrochen.
Als wir weiterfuhren, dachte ich: Das Ende naht. Mein letztes Kapitel ist geschrieben.
Doch plötzlich öffnete sich kein Tor zur Hölle, sondern zu einem Zuhause .
Viele Hunde liefen auf mich zu, neugierig und freundlich.
Und die Menschen sagten sanft: „Elvis, hier bist du sicher. Hier darfst du endlich Hund sein.“ Langsam begann ich zu verstehen : Ich bin frei. Ich darf rennen, spielen, träumen.
Und mehr noch, ich habe meinen Platz gefunden . Heute bin ich der Rudelchef.
Aus dem ängstlichen, gebrochenen Hund wurde ein starker Anführer, der seine Freunde beschützt und ihnen Halt gibt.
Doch tief in mir bleibt ein Wunsch: Ein Engel.
Vielleicht bist DU dieser Engel .
Schenk mir deine Patenschaft und lass mich spüren, dass meine Stimme nie wieder nur ein Schrei der Verzweiflung ist, sondern ein Lied voller Hoffnung .
Mit einem Lied der Dankbarkeit ,
einem Hundekuss und meinem ganzen Herzen
Dein Elvis Presley
Hallo, ich bin Finn (geb.2016)
ob ich jemals Liebe erfahren durfte, Geborgenheit kannte oder ob mein Leben nur aus Schmerz und Kälte bestand, das weiß niemand. Doch wenn man meinen zerbrechlichen Körper und mein ängstliches Verhalten sieht, dann ahnt man, dass mein bisheriges Leben wohl nicht voller Freude war, eher voller Entbehrungen und Leid.
Manchmal frage ich mich selbst: Hatte ich je jemanden, der mich liebte? Oder war mein ganzes Leben nur ein ständiger Kampf ums Überleben?
Ich lebte in einem Tierheim, abgeschottet von der Welt. Dort blieb ich still in meinem Zwinger sitzen, Tag für Tag, unsichtbar für die meisten Menschen. Bis eines Tages eine Frau vor meiner Tür stehen blieb. Sie sah mich an, tief, voller Mitgefühl und öffnete meinen Zwinger.
Diese Frau war meine Mama Nicci. Sie nahm mich mit und brachte mich an einen sicheren Ort. Von diesem Moment an begann mein neues Leben, nicht alleine, sondern in einem Rudel.
Hier darf ich endlich spüren, dass ich dazugehöre, auch wenn ich noch vorsichtig und misstrauisch bin. Meine Rudelgeschwister geben mir Halt, sie zeigen mir, dass man nicht immer Angst haben muss.
Doch der Weg ist schwer. Beim Arzt stellte sich heraus: Demodex.
Meine Haut ist krank, mein Fell fast verschwunden, ich wirke nackt und verletzlich wie ein Blatt im Wind, das jederzeit zerreißen könnte.
Und trotzdem gaben meine Blutwerte ein kleines Stück Hoffnung. Hoffnung, die ich so dringend brauche.
Heute habe ich einen warmen Platz, gutes Futter, Medikamente und Liebe.
Zum ersten Mal in meinem Leben bekam ich ein Geschenk: ein Kuscheltier. Niemand hatte mir je etwas geschenkt.
Könnt ihr euch vorstellen, wie das ist? Ein Leben lang nichts, keine Hand, die sanft streichelt, kein Blick voller Liebe, kein einziges kleines Zeichen, dass man zählt.
Und plötzlich liegt da ein Plüschtier neben mir, nur für mich.
Ich konnte meine Freude nicht zeigen, die Angst hielt mich zurück, doch in meinem Herzen hat es mich tief berührt .
Hier bei Mama Nici und meinem Rudel darf ich lernen, was es bedeutet, geliebt zu werden.
Noch fällt es mir schwer, Vertrauen zu schenken, meine Seele trägt tiefe Narben.
Aber jeden Tag wage ich einen kleinen Schritt mehr.
Und ich beginne zu verstehen: Liebe heilt, auch wenn es Zeit braucht.
Ich suche noch immer meinen Patenengel, jemanden, der mir zeigt, dass ich wichtig bin, dass mein kleines Herz zählt.
Wirst du dieser Engel sein?
In leiser Hoffnung,
dein Finn
Mein Name ist Aramis (geb. 2017)
Zusammen mit meiner Freundin Soraja lebte ich bei einem Mann, einem deutschen Mann, der uns das Leben zur Hölle machte. Wir kannten keine Wärme, kein gutes Wort, kein Futter, das satt macht. Stattdessen gab es Hunger, Schläge und Angst. Unsere Tage waren geprägt von Zittern, von Schmerzen und von der ständigen Frage: „Überlebe ich diesen Tag?“. Wir waren nur Haut und Knochen, voll mit Parasiten, mit Wunden übersät. Mein Körper wiegt nicht einmal 13 kg, ein Schatten dessen, was ich eigentlich sein sollte. Soraja, meine treue Freundin, brachte gerade mal 11 kg auf die Waage. Unsere Augen spiegelten nur Angst wider, unsere Seelen waren zerbrochen, und doch schlugen unsere Herzen tapfer weiter. Und dann passierte ein Wunder. Menschen, die man mit Fug und Recht Engel nennen darf, setzten alles daran, uns da rauszuholen. Sie riskierten viel, mussten über tausend Umwege gehen, weil man uns wie Gegenstände behandelte. Stellt euch vor: man wollte uns sogar gegen einen Stromzaun eintauschen. Unser Leben war nichts wert, wir waren wie Müll, den man loswerden wollte.
Doch die Engel gaben nicht auf. Sie kämpften für uns, und plötzlich, nach viel Hin und Her, öffnete sich unsere Gefängnistür. Zum ersten Mal konnten wir atmen, zum ersten Mal hofften wir, dass da draußen vielleicht doch ein Platz für uns ist.
Als die Menschen uns sahen, liefen ihnen die Tränen über die Wangen. Selbst erfahrene Menschen, sogar Ärzte, waren sprachlos, so schlimm war unser Zustand.
Beim Tierarzt kam dann die ganze Wahrheit ans Licht: Unterernährt bis auf die Knochen,
Würmer, Flöhe, Zecken ohne Ende, Entzündete Ohren, kaputtes Fell, kahle Stellen, Spuren von Schlägen auf Kopf und Körper, Leber und Magen geschädigt, der Schmerzpegel unvorstellbar hoch, Babesiose positiv, Leishmaniose positiv, Herzwurm positiv. Der Tierarzt war erschüttert. Er sagte, unser Schmerz sei so groß, dass Schmerzmittel kaum noch Wirkung zeigten. Und dann schaute er uns nur an, schüttelte fassungslos den Kopf und meinte: „Diese Hunde haben überlebt, wo andere längst aufgegeben hätten.“ Er konnte kaum verstehen, wie wir trotz all der Qual noch standen, noch atmeten, noch wagten, jemandem in die Augen zu blicken. Er sprach von einem Wunder und davon, dass unser Wille zu leben stärker sein musste als alles, was uns angetan wurde.
Und wisst ihr, was das Schönste ist? Heute, nach vielen Behandlungen, unzähligen Tierarztbesuchen und ganz viel Liebe, darf ich voller Stolz sagen: Babesiose, Leishmaniose und sogar der Herzwurm sind mittlerweile besiegt! Ich habe gekämpft wie ein Löwe und gewonnen, weil ich endlich Menschen hatte, die an meiner Seite standen. Aber trotzdem brauche ich noch viel Unterstützung. Meine Organe sind geschädigt, mein Körper geschwächt, und der Weg in ein normales Hundeleben ist noch lang.
Und hier kommst du ins Spiel. Deine Patenschaft würde mir helfen, all die Tierarztkosten, meine Pflege und meinen langen Heilungsweg zu meistern. Aber noch viel wichtiger: Sie gibt mir das Gefühl, dass ich nicht alleine bin, dass da draußen jemand ist, der an mich glaubt .
voller Hoffnung, Heilung und Liebe .
Dein Aramis
Ich bin Merlin
Stellt euch vor: enge Gitterstäbe, nasser Betonboden, Gestank, Schmutz und kein Entkommen. So sah meine Welt aus. Ich saß in einer Vermehreranlage, ein Ort, an dem Seelen zerbrechen. Ein Zwinger, den ich nicht mal alleine hatte, ich musste ihn mit mehreren Hunden teilen. Enge, Kälte, Geschrei. Kein Rückzugsort. Kein Frieden. Nur Angst.
Ständig wurde geknurrt, gebellt, gekämpft. Ich, mittendrin, ein kleiner Hundejunge mit großen Augen voller Panik. Niemand schützte mich. Niemand nahm mich in den Arm. Nur Dunkelheit, nur Angst, nur das Gefühl, wertlos zu sein.
Kein Spielzeug, keine Decke, keine Liebe, nur ein Leben hinter Gittern, so trostlos wie ein endloser Winter ohne Sonne.
Heute bin ich frei, aber die Schatten der Vergangenheit kleben an mir wie kalter Rauch. Ich habe gelernt, mit meinen Hundekumpels klarzukommen, solange sie mich in Ruhe lassen. Doch wenn jemand zu nah kommt, zeigt mein Herz die Narben, die niemand sieht. Bei Menschen bin ich vorsichtig, schließlich waren es Menschen, die mich eingesperrt haben. Ich liebe es, draußen herumzutollen, zu spielen und kurze Momente von Glück zu spüren. Doch wenn jemand meine Grenzen überschreitet, dann zeige ich meine kleinen Zähnchen, nicht, weil ich böse bin, sondern weil ich gelernt habe, dass man sich nur mit Zähnen verteidigen kann, wenn man so klein und verletzlich ist wie ich. Mein Körper hat Spuren davongetragen. Anfangs war ich Dauergast beim Tierarzt, immer wieder neue Untersuchungen, immer wieder Sorgen, ob ich das schaffe. Keiner weiß, was die Zukunft bringt. Vielleicht noch viele Rechnungen, vielleicht Rückschläge und genau da brauche ich dich . Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass irgendwo da draußen ein Mensch mein Patenengel wird. Schau in meine Augen, sie erzählen eine Geschichte von Schmerz, aber auch von der letzten kleinen Flamme Hoffnung, die noch in mir brennt.
Sei mein Schutzengel, mein Anker, mein Rettungsseil in einer Welt, die mir bisher nur Leid gebracht hat.
Dein Merlin
Ich bin Dexter (geb.2020
Ich war in der Tötung. Dort, wo niemand hinschaut. Dort, wo Hunde wie ich einfach „verschwinden“ sollen. Meine Schwester, mein Bruder, viele andere, sie gingen. Manche hatten Glück, manche nicht. Ich blieb zurück, mit meinen Ängsten, mit meinen Narben, mit meiner Vergangenheit. Weißt du, was meine Vergangenheit war? Tritte, Schläge, Schmerz und die grausame Hand, die mich hoch in die Luft schleuderte, nur um zu sehen, wie ich auf den Boden klatschte. Das ist das Bild, das in meinem Kopf eingebrannt ist. Kein Streicheln, keine Wärme, keine Liebe. Nur Dunkelheit und das Gefühl, wertlos zu sein. Darum bin ich heute so, wie ich bin. Wenn ein Mensch sich mir nähert, rolle ich mich zusammen wie ein Igel und knurre leise. Nicht, weil ich böse bin. Nicht, weil ich gefährlich sein will. Sondern, weil mein Körper schreit: „Bitte! Bitte, tu mir nicht weh!“ Vielleicht werde ich nie der Hund, der vertrauensvoll in deine Arme springt. Vielleicht werde ich nie der, der sich an dich schmiegt, wenn du traurig bist. Aber weißt du, was ich bin? Ich bin ein Überlebender. Ich habe Dinge ertragen, die kein Lebewesen je ertragen sollte und trotzdem schlägt mein Herz noch. Im Rudel, bei meinen Hundefreunden , finde ich Frieden. Sie fragen nicht, warum ich so bin. Sie verstehen, ohne Worte. Aber Menschen? Menschen sind für mich noch ein Rätsel und mein Herz zittert, wenn ich sie sehe.
Doch tief in mir, da glimmt noch eine kleine Flamme. Eine Flamme, die sagt: „Vielleicht, irgendwann, gibt es da draußen einen Engel. Einen Menschen, der mich nicht ändern will, sondern einfach annimmt.“
Könntest du mir mit einer Patenschaft zeigen, dass auch ein Hund wie ich Liebe verdient?
Mit meinem gebrochenen Herzen , aber voller Sehnsucht nach einem Lichtstrahl,
dein Dexter
Mein Name ist Roccy (geb.2010)
ich bin ein Riese, ein Bär, ein Wächter. Aber wisst ihr, was ich in Wahrheit bin? Ein Hund mit einem Herz, das so groß ist, dass es trotz allem Leid niemals aufgehört hat zu schlagen.
Ich war noch ein kleiner, unschuldiger Welpe, als mein Leben begann, nicht in einer warmen Stube, nicht in einem liebevollen Zuhause, sondern an einer Kette. Tag für Tag, Nacht für Nacht. Regen durchnässte mein Fell. Schnee fraß sich in meine Knochen. Die Sonne brannte auf meinen Rücken. Der Wind riss an mir, als wollte er mich forttragen. Doch ich konnte nicht fliehen. Ich war gefangen. Ich hatte keinen Unterschlupf, keine Decke, keinen Platz der Wärme. Nur harter, kalter Boden unter mir.
Die Menschen? Sie kamen nur, um mir ab und an ein paar Brocken hinzuschmeißen. Kein Streicheln, kein freundliches Wort, kein Blick voller Liebe. Ich war für sie nicht mehr als ein Schatten, ein Ding, das man vergaß.
Und so vergingen die Tage, die Wochen, die Monate, die Jahre.
Eines Tages passierte etwas, das ich kaum glauben konnte. Ich durfte auf einen Hof ziehen. Zum ersten Mal in meinem Leben bekam ich ein eigenes Haus, ein kleines Reich nur für mich. Nach Jahren in Kälte und Einsamkeit hatte ich plötzlich ein Dach über dem Kopf, einen trockenen Schlafplatz und immer Futter. Und wisst ihr was? Ich kann sogar auf das Dach meines Hauses klettern! Von dort aus beobachte ich alles wie ein König, oben, stolz und frei.
Doch das größte Geschenk war nicht das Haus, nicht das Futter, sondern meine neue Mama. Zum allerersten Mal in meinem Leben spürte ich eine sanfte Hand auf meinem Fell, hörte eine Stimme voller Wärme, fühlte ein Herz, das mich so annahm, wie ich bin.
Wenn sie mich streichelt, fühlt es sich an, als ob sie die Narben meiner Seele heilt. Jede Berührung, jedes Wort gibt mir ein kleines Stück Vertrauen zurück.
Fremde Menschen? Nein, die mag ich nicht. Zu viele haben mir wehgetan. Doch es gibt einen Menschen, der mein Herz im Sturm erobert hat: Holger.
Er ist mein Held. Er sah in mir nicht das Monster, nicht den Chaoten, sondern den Hund mit Herz. Und er entschied, dass ich für immer bleiben darf. Dieser Tag war der schönste meines ganzen Lebens. Der Bär mit Herz
Ich bin laut, wenn Gefahr droht, ich bin mutig, wenn es sein muss, und ich bin sanft, wenn mein Herz es zulässt. Doch in mir lebt auch immer noch der kleine, verängstigte Welpe , der jahrelang an einer Kette lag. Er trägt Narben – unsichtbare, aber tiefe .
Was mir noch fehlt
Ich habe nun mein Zuhause, bei meiner Mama und Holger, meine Helden .
Doch mir fehlt noch etwas:
Ein Patenengel , der mein Herz begleitet, der zeigt, dass mein Leben etwas wert ist.
Ich bin kein Hund wie jeder andere. Ich bin ein Bär mit Vergangenheit, ein Herz mit Narben, ein Kämpfer, der niemals aufgegeben hat .
Konnte ich dein Herz berühren?
Dann schenke mir dein Vertrauen und werde mein Patenengel .
Ich verspreche dir: Auch wenn meine Narben nie ganz verschwinden, wird mein Herz immer für dich schlagen .
In unendlicher Dankbarkeit,
dein großer Bär Roccy
Mein Name ist Titus (Geb. 2018).
Ich komme nicht aus einem Zuhause, in dem man uns liebte. Ich komme nicht von einem Platz, wo Nähe oder Geborgenheit existierten. Nein, ich komme aus einer Vermehrerstation. Einem Ort der Dunkelheit, der Kälte, der Einsamkeit. Dort zählt kein Herzschlag, kein Blick voller Hoffnung, dort zählen nur Welpen, Geld, Profit. Wir Hunde waren dort wie Nummern, wie Maschinen, die funktionieren sollten.
An meiner Seite war immer meine Frau Mia. Ohne sie hätte ich das nicht überlebt. Wir hielten uns gegenseitig, wir gaben uns Kraft, wenn alles verloren schien. Mia ist meine bessere Hälfte, mein Herz, mein Licht, ohne sie geht nichts. Sie ist der Grund, warum ich trotz allem nicht aufgegeben habe.
Oft zog ich mich tief in die Ecke zurück, unfähig, noch an das Gute zu glauben. Ich wollte niemanden sehen, nichts hören, ich wollte unsichtbar sein. Aber dann spürte ich Mias Nähe, ihre Wärme, ihre Augen, die mir sagten: „Halte durch.“ Ohne sie wäre ich ein Schatten geblieben.
Dann kam dieser Tag.
Menschen traten ein, anders als die, die wir kannten. Sie kamen nicht mit kalten Blicken oder harten Händen, sondern mit Herz, mit Entschlossenheit. Sie räumten die Station, sie holten uns da raus. Plötzlich öffnete sich eine Tür, Licht strömte herein und wir durften in eine neue Welt treten.
Doch die Narben bleiben. Nähe war für mich lange fremd, manchmal noch immer schwer. Ich halte Menschen auf Abstand, und wenn es mir zu nah wird, gehe ich nach vorne. Nicht, um böse zu sein, sondern weil die Angst noch in mir sitzt. Doch Mama versteht mich. Sie redet sanft mit mir, sie gibt mir Zeit, Geduld und Wärme. Und Stück für Stück lerne ich: Eine Hand kann auch streicheln. Eine Stimme kann auch trösten.
Heute habe ich angefangen, das Leben zu genießen. Ich bekomme Streicheleinheiten, ich entdecke neue Dinge, und ich habe viele Hundefreunde. Ich fange an, zu spielen, zu vertrauen, mich zu öffnen. Mama sagt, ich mache große Fortschritte und darf vielleicht bald ins große Rudel ziehen.
Und wisst ihr was? Ich bin nicht mehr nur mit Mia zusammen, sondern auch mit Kira. Sie hat nicht dasselbe Schicksal wie wir, sie kommt von woanders, aber sie gehört jetzt zu uns. Zusammen sind wir ein starkes kleines Rudel, das sich gegenseitig trägt und hält.
Doch eins wird sich nie ändern: Ohne Mia geht nichts. Sie ist mein Herz, meine Frau, meine Stütze. Sie gibt mir Kraft, sie hält mich, sie macht mich zu dem, der ich heute bin.
Und jetzt suche ich dich.
Einen Menschen, der mein Patenengel wird. Jemanden, der mir Sicherheit schenkt, der mir zeigt: „Titus, du bist wichtig.“ Mit deiner Patenschaft schenkst du mir Hoffnung, Würde und die Möglichkeit, weiter zu wachsen, trotz all der Schatten meiner Vergangenheit.
Willst du mein Engel sein?
Dann verspreche ich dir: Ich, Titus, werde weiter kämpfen, weiter lernen und mein Herz verschenken, an dich, an Mia, und an dieses neue Leben, das ich endlich leben darf.
In Liebe, Hoffnung und mit ganz viel Husky-Sturkopf,
dein Titus
Mein Name ist Azuro (Geb.2017)
Von Anfang an war mein Leben nicht leicht. Ich wurde von Hand zu Hand gereicht, als wäre ich ein Gegenstand, kein fühlendes Wesen. Immer wieder neue Gesichter, neue Stimmen, neue Orte, doch nirgendwo durfte ich ankommen, nirgendwo konnte ich bleiben. Die Gründe? Meistens dieselben: Überforderung. Viele sehen einen Husky und denken: „Ach, so ein schöner Hund, sportlich, unkompliziert.“ Doch die Wahrheit ist: Wir Huskys sind eigenständig, wir sind freiheitsliebend, wir sind kleine Sturköpfe. Und ja, genau das macht uns so besonders.
Ich gebe es zu: Ich bin kein Hund, der sich ohne Weiteres unterordnet. Ich höre, wenn ich will, ich mache, was mir gefällt und ich teste meine Grenzen aus. Für manche ist das ein Problem, für mich ist es einfach meine Art. Ich bin Azuro und ich lasse mir meine Persönlichkeit nicht nehmen.
Doch während ich versuchte, meinen Platz in dieser Welt zu finden, passierte etwas, das mein Leben komplett auf den Kopf stellte. Es begann mit Schmerzen, die immer schlimmer wurden. Irgendetwas war nicht in Ordnung, mein Körper kämpfte gegen mich. Ich musste mehrere Operationen überstehen und jede einzelne war ein Kampf ums Weiterleben.
Am schwersten traf es meine Rute. Sie war so schlimm verletzt, dass sie nicht mehr gerettet werden konnte. Der Tierarzt musste sie amputieren. Seit diesem Tag bin ich ein Husky ohne Schwanz und glaubt mir, das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit, doch für uns Hunde bedeutet die Rute so viel. Sie ist unser Ausdruck, unsere Sprache, unser Gleichgewicht. Plötzlich war sie weg. Ich fühlte mich verstümmelt, unvollständig, anders. Doch ich habe gelernt: Mein Herz kann lauter wedeln als jeder Schwanz.
Aber damit nicht genug, die Operationen haben Spuren hinterlassen. An meinem Darm und meinen Muskeln stimmte etwas nicht und so wurde ich inkontinent. Manchmal kann ich es nicht kontrollieren, und das macht mich verletzlich, unsicher, ja sogar beschämt. Für viele Menschen wäre das ein Grund gewesen, mich endgültig aufzugeben. Doch meine Mama hier? Sie tat das Gegenteil. Sie nahm mich so, wie ich bin. Sie wusch mich sauber, sie gab mir meine Würde zurück, sie zeigte mir, dass Liebe keine Bedingungen kennt.
Und genau das ist der Grund, warum ich heute hier stehe, stolz, stark und voller Leben. Ich habe meine Narben, ja. Ich habe meine Einschränkungen, ja. Aber wisst ihr was? Sie definieren mich nicht. Ich bin mehr als ein Husky ohne Schwanz. Ich bin mehr als ein Hund mit einem Handicap. Ich bin ein Kämpfer, ein Sturkopf, ein Freigeist, ein Freund fürs Leben.
Heute habe ich endlich meinen Platz gefunden. Ich lebe in einem Rudel, in dem ich akzeptiert werde, genauso wie ich bin. Ich renne über Wiesen, ich spiele, ich genieße die Sonne auf meinem Fell und manchmal lege ich einfach nur den Kopf schief und schaue mit meinen Augen tief in die Seele der Menschen. Meine Einschränkungen halten mich nicht auf, im Gegenteil, sie machen mich einzigartig.
Aber trotzdem weiß ich: Ich brauche jemanden, der meinen Weg begleitet. Einen Patenengel.
Jemanden, der mich sieht, nicht als „den Hund mit Problemen“, sondern als das, was ich wirklich bin: ein stolzer Husky mit Herz und Charakter.
Deine Patenschaft bedeutet für mich so viel. Sie ist mehr als nur Unterstützung, sie ist ein Versprechen. Ein Versprechen, dass mein Weg nicht einsam ist. Ein Zeichen, dass jemand da draußen an mich glaubt. Mit dir an meiner Seite kann ich meine Geschichte weiterschreiben, nicht als Opfer, sondern als Sieger.
Also wer nimmt meine Pfote und geht diesen Weg mit mir?
Wer wird mein Engel, mein Held, mein Herzmensch?
Ich verspreche dir eins: Wenn du dich für mich entscheidest, bekommst du nicht nur einen Husky. Du bekommst einen Freund, einen Kämpfer, einen Sturkopf und ein Herz, das für immer zu dir gehört.
In Liebe,
dein Azuro
Ich bin Dusty (Geb.2017).
Ich will ehrlich sein, mein Leben war bisher die Hölle auf Erden.
Man nennt mich „gefährlich“, man flüstert, ich sei „aggressiv“. Aber niemand sieht, was wirklich dahinter steckt: ein Herz, das von Menschen zerbrochen wurde, eine Seele, die mehr Schläge als Streicheleinheiten bekam.
Ich war nur ein Objekt. Ein Spielball für grausame Hände, die über mich bestimmten. Kein Futter, kein Wasser, Entzug als Strafe. Nächte voller Hunger, Tage voller Durst, ohne zu verstehen, was ich falsch gemacht haben soll.
Und wenn das nicht reichte, hagelte es Prügel. Hart, gnadenlos, ohne Erbarmen.
So lernte ich: Hände bedeuten Schmerz, Stimmen bedeuten Gefahr.
Und ja, wenn die Angst zu groß wurde, fletschte ich die Zähne. Nicht, weil ich böse bin, sondern weil es mein einziger Schutz war, mein letzter Schrei: „Lasst mich leben!“
Dann geschah das Unfassbare.
Eine Frau, heute meine Mama, sah nicht das „Monster“, sondern die zerbrochene Seele hinter meinen Augen. Sie nahm mich auf, mit all meinen Ängsten, all meinen Schatten. Sie sagte Worte, die ich nie zuvor gehört hatte: „Dusty, ab jetzt bist du sicher. Ab jetzt wirst du geliebt.“
Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich erfahren, dass eine Hand auch sanft sein kann, dass ein Blick voller Wärme ist, dass ein Futternapf nicht leer bleibt.
Ich habe eine Kuscheldecke, Freunde zum Spielen und ein Dach über dem Kopf. Und soll ich euch etwas verraten? Ich lasse mich berühren, ganz vorsichtig und es fühlt sich wunderschön an.
Doch tief in mir wohnen immer noch diese Schatten. Die Angst, die Erinnerungen, die Narben. Ich kämpfe, jeden Tag, Schritt für Schritt. Aber ich kann es nicht alleine schaffen.
Dafür brauche ich dich.
Dein Herz. Deine Unterstützung. Deinen Glauben an mich.
Mit einer Patenschaft schenkst du mir das, was mir so lange verwehrt wurde: Sicherheit, Versorgung, Hoffnung.
Du hilfst, dass ich niemals wieder hungern oder frieren muss, dass ich die Chance bekomme, endlich zu heilen, körperlich und seelisch.
Wirst du mein Paten-Engel?
Wirst du der Mensch, der mich nie wieder im Stich lässt?
In ewiger Dankbarkeit,
dein Dusty
Ich bin Milan (Geb.2016).
Ich bin ein freundlicher, aber zurückhaltender Junge. Viele sagen, ich wirke vorsichtig, manchmal schüchtern, doch wenn man meine Geschichte kennt, versteht man auch, warum.
Meine Vergangenheit liegt im Dunkeln. Niemand weiß genau, woher ich komme, was mir angetan wurde, was ich durchmachen musste. Aber eines ist sicher: Ich saß eine lange Zeit in der Tötung.
Dort, wo Hunde nicht leben, sondern auf den Tod warten. Kalte Betonwände, Gitter, Angst in der Luft, Schreie von verzweifelten Seelen, die am nächsten Tag einfach verschwunden waren. Jeden Morgen wusste ich nicht: Bin ich der Nächste? Ist das heute mein letzter Atemzug?
Die Tage zogen sich wie endlose Schatten. Kein Trost, keine Liebe, nur Furcht und das Geräusch von Schritten, die über die Gänge hallten. Manchmal hielt ich den Atem an, wenn die Tür aufging und betete stumm, dass sie an meinem Zwinger vorbeigehen.
Doch eines Tages geschah mein kleines Wunder. Eine Frau kam, sie sah mich und sie entschied, mich da rauszuholen. Einfach so. Sie sah nicht nur den Hund, der sich ängstlich in der Ecke versteckte, sondern auch das Herz dahinter.
Ich durfte die Tötung verlassen. Und damit verließ ich auch die Dunkelheit.
Nach einiger Zeit fand ich meinen Platz in einem Rudel. Viele tolle Fellfreunde, die mich akzeptierten, wie ich bin. Und dort wurde entschieden: Milan darf bleiben. Er gehört zu uns. Er bekommt endlich eine Chance auf ein richtiges Leben.
Und hier bin ich jetzt auf der Lebensranch. Zum ersten Mal in meinem Leben darf ich frei atmen. Zum ersten Mal habe ich Freunde, einen vollen Napf und ein Stückchen Sicherheit .
Aber tief in mir steckt noch immer die Angst. Ich mag keinen Stress, keine Hektik. Wenn Hunde zu wild oder zu stürmisch sind, dann ziehe ich mich zurück. Ich liebe es ruhig, gemütlich, ohne lautes Chaos. Schnelle Handbewegungen lassen mich zusammenzucken, zu tief sitzen die Erinnerungen an das, was war.
Doch weißt du, was ich liebe? ESSEN. Das ist mein Highlight! Ich könnte fressen, bis nichts mehr übrig ist, und dann schaue ich dich mit meinen Husky-Augen an, als hätte ich nie etwas bekommen.
Ich habe noch viel zu lernen, aber das macht nichts. Ich gebe mir Mühe, Schritt für Schritt, langsam, in meinem Tempo. Und Mama Nicole sagt immer: „Milan, du bist perfekt, so wie du bist.“
Heute darf ich leben. Heute darf ich hoffen. Heute darf ich glauben, dass nicht alle Menschen grausam sind. Aber mein Weg ist noch nicht zu Ende. Ich brauche Menschen, die mir Sicherheit geben, die mir zeigen, dass Liebe stärker ist als Angst. Menschen wie dich.
Konnte ich dein Herz berühren?
Dann würde ich mich riesig über deine Patenschaft freuen, denn nur so kann ich die Zukunft haben, die mir so lange verwehrt wurde.
In Liebe,
dein Milan
Mein Name ist Zeus (Geb. 2016).
Lange, viel zu lange, wartete ich. Nicht auf Liebe, nicht auf ein warmes Zuhause, sondern einfach nur darauf, dem Tod zu entkommen.
Eines Tages brachte man mich zu einem Tierarzt. Bis dahin war ich ein fröhlicher, aufgeschlossener Husky, neugierig auf das Leben. Doch dann begann mein Albtraum.
Plötzlich packten sie mich mit einer brutalen Fangschlinge. Sie riss mir die Luft weg, mein Hals brannte, ich keuchte und kämpfte, panisch, verzweifelt, voller Angst. Ich dachte: „Das ist mein Ende!“. Schließlich wurde ich sediert, bewusstlos, machtlos, ausgeliefert.
Als ich wieder erwachte, war nichts mehr wie zuvor. Etwas in mir war zerbrochen. Aus dem fröhlichen Husky wurde ein Hund voller Misstrauen, voller Angst, voller Panik. Ich knurrte, fletschte die Zähne und nicht, weil ich böse bin, sondern weil ich dachte: „Wenn ich nicht zuerst kämpfe, verletzen sie mich wieder.“
Und wisst ihr, was die Menschen sagten?
„Dieser Hund ist aggressiv. Einschläfern.“
So einfach. Weg mit mir. Als wäre mein Leben nichts wert.
Doch dann geschah ein Wunder:
Mama Nicci hörte meinen Hilferuf. Sie hätte mich aufgeben können, wie alle anderen. Aber sie sagte: JA! Sie sah nicht das „Monster“, sondern meine gebrochene Seele.
Als ich mitten in der Nacht ankam, tobte ich in meiner Transportbox, zeigte Zähne, knurrte. Selbst der Fahrer hatte Angst. Doch tief in mir war nur eines: PANIK, pure Angst, pure Verzweiflung.
Heute weiß ich: Ich bin kein böser Hund. Ich bin ein Opfer. Ein Opfer von Gewalt, Machtspielen und Menschen, die keine Seele haben.
Aber Mama Nicci sagt jeden Tag zu mir:
„Zeus, ich liebe dich. Du hast alle Zeit der Welt, um wieder Vertrauen zu lernen. Ich glaube an dich.“
Ja, ich habe gebissen. Aber nicht aus Hass, sondern aus Angst. Doch ich gebe nicht auf! Ich will lernen, ich will vertrauen, ich will wieder leben.
Und dafür brauche ich dich:
Meinen Patenengel.
Mit deiner Hilfe kann ich endlich Frieden finden, lernen zu vertrauen und zeigen, dass auch gebrochene Herzen wieder leuchten können.
Bitte, gib mir diese Chance.
Sei mein Engel, der an mich glaubt.
In Liebe, Hoffnung und mit einem Herzen, das trotz allem weiter schlägt,
dein Zeus
Ich bin Kenai (Geb. 2018)
Mein Leben begann an einem der grausamsten Orte überhaupt: in einer Vermehreranlage.
Dort war ich nichts. Kein Hund, keine Seele, kein Lebewesen. Ich war nur Ware. Ein Körper, den man irgendwann benutzen wollte als Deckrüde, um noch mehr unschuldige Seelen in diese Welt voller Leid zu werfen.
Dann passierte etwas, das wie Rettung klang, aber keine war.
Ich wurde von fremden Menschen ausgekauft, nicht etwa, um endlich geliebt zu werden, sondern mit einem neuen Ziel: sie wollten mit mir weitervermehren. Auch dort war ich nichts weiter als eine „Zuchtmaschine“ im Körper eines Hundes.
Doch die Wahrheit war: Ich war traumatisiert. Meine Seele war zerbrochen. Ich hatte so große Angst, dass ich irgendwann anfing, um mich zu beißen. Nicht, weil ich böse bin, sondern weil ich in Panik lebte, weil ich keinen Ausweg mehr sah.
Und was passierte dann? Man gab mich einfach ab. „Abgabehund.“
So nennen sie uns, wenn wir nicht mehr „funktionieren“. So, als wären wir ein altes Möbelstück, das man auf den Sperrmüll stellt.
Mein ganzes Leben lang war ich für die Menschen nur eines: austauschbar.
Erst die Vermehreranlage.
Dann die, die mit mir Geld machen wollten.
Dann die, die mich abgaben, weil ich Angst hatte.
Immer verraten. Immer vergessen. Immer abgeschoben.
Heute lebe ich mit drei Saarloos-Brüdern zusammen. Sie sind mein Halt, meine kleine Familie. Mit ihnen verstehe ich mich prächtig, aber tief in meinem Herzen trage ich all die Narben meiner Vergangenheit.
Und trotzdem, glaubt mir, gibt es in mir noch Hoffnung.
Ich wünsche mir einen Menschen, der sagt:
„Kenai, du bist kein Abgabehund. Du bist mein Herz.“
„Kenai, deine Angst ist kein Fehler, sie ist ein Teil deiner Geschichte.“
„Ich bin dein Patenengel und ich lasse dich nie wieder los.“
Denn ja: Ich brauche Hilfe. Nicht nur Futter und medizinische Versorgung, sondern vor allem jemanden, der mir zeigt, dass Liebe mehr ist als nur ein leeres Wort. Dass ich bleiben darf. Dass ich nicht wieder abgeschoben werde.
Bitte sei mein Patenengel .
Bitte hilf mir, dass meine Geschichte nicht länger nur von Schmerz erzählt, sondern endlich von Hoffnung, Geborgenheit und Liebe.
Mit tiefer Sehnsucht,
dein Kenai
Ich bin Rocky (Geb. 2019).
Bei meinen früheren Besitzern fühlte ich mich nicht verstanden. Ich wollte laufen, die Welt erkunden, die Nase in den Wind halten, aber sie sahen in mir nur den „Ausreißer“. Immer wieder büxte ich aus und immer wieder geriet ich dabei in Lebensgefahr.
Eines Tages geschah das, wovor alle Angst hatten: Ich rannte los, frei, schnell, voller Adrenalin. Und dann, das Dröhnen eines Motors, ein Lichtkegel, der immer näher kam. Sekundenbruchteile später krachte es, Schmerz, Schock, ein Schrei. Mein kleiner Körper flog durch die Luft, mein Atem stockte. Alles hätte in diesem Moment vorbei sein können.
Doch da trat ein Engel in mein Leben: Mama Nicci. Sie erfuhr, was passiert war und handelte sofort, nahm mich auf ihre Arme, brachte mich zum Tierarzt und kämpfte dort dafür, dass mein junges Leben nicht schon zu Ende war.
Nach der Behandlung ging es zurück zu meinen damaligen Besitzern. Mama Nicci sprach ernst mit ihnen, doch tief in meinem Herzen wusste ich: Ich würde es nicht schaffen, still zu bleiben.
Und so kam, was kommen musste: Nur zwei Tage später büxte ich wieder aus. Diesmal wurde es noch schlimmer. Ich rannte, ohne nachzudenken, direkt auf die Bahngleise. Das Dröhnen der Schienen, das Vibrieren des Bodens, die Lichter des Zuges, sie kamen immer näher. In diesem Moment sah ich den Tod vor Augen. Hätte ich nur einen Schritt länger gezögert, es wäre mein Ende gewesen.
Nur ein Wunder rettete mich. Noch einmal hatte ich Glück. Noch einmal durfte ich atmen, laufen, leben.
Da stand fest: So konnte es nicht weitergehen. Meine Vorbesitzer gaben auf und riefen wieder Mama Nicci. Und diesmal sagte sie:„Jetzt bleibst du für immer bei mir, kleiner Ausbrecherkönig.“
Heute lebe ich hier in Sicherheit. Ich bekomme meine Behandlungen, erhole mich von all dem, was passiert ist und darf zum ersten Mal einfach Hund sein. Ich habe viele Freunde gefunden, wir spielen, wir rennen, wir kuscheln. Und jedes Mal, wenn ich einschlafe, weiß ich: Hier bin ich endlich angekommen.
Doch ich brauche dich.
Damit ich weiter tierärztlich versorgt werden kann.
Damit ich Futter, Medikamente und Geborgenheit bekomme.
Damit ich nie wieder zwischen Leben und Tod stehe, sondern endlich mein Leben in Sicherheit genießen darf.
Willst du mein Patenengel sein?
Bitte hilf mir, damit meine Geschichte nicht noch einmal zur Tragödie wird, sondern endlich ein echtes Happy End findet.
Mit wackelndem Schwänzchen, voller Dankbarkeit und Hoffnung,
dein Rocky
Mein Name ist Hunter (Geb. 2015).
Eine lange Zeit war ich ganz alleine auf den Straßen unterwegs. Tag für Tag, Nacht für Nacht. Ich glaube, es waren über vier Monate, in denen ich kein Zuhause hatte, keinen Schutz, kein warmes Plätzchen. Mein Bauch knurrte ständig vor Hunger, mein Hals war trocken vor Durst.
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, wurde ich auch noch zum Spielzeug für grausame Menschen. Selbst Kinder warfen mit Steinen nach mir, traten mir in den Bauch, zogen mich am Schwanz. Für sie war es nur ein Spiel, für mich war es Qual, Angst und Schmerz. Manche Erwachsenen machten es nicht besser: sie jagten mich, schrien, schlugen. Ich verstand nicht, warum. Ich wollte doch nur leben, atmen, hoffen.
Doch es gab eine liebe Frau, sie brachte mir ab und zu Futter und Wasser, ein kleiner Lichtblick in meiner trostlosen Welt. Aber sie wusste, dass das nicht reichte, dass ich so niemals überleben würde. Also kontaktierte sie Nicci, meine Retterin.
Und dann kam dieser Tag, der alles veränderte:
Nicci fuhr los, sie sah mich, sie nahm mich ohne zu zögern mit. Für mich ein unfassbarer Moment, denn zum allerersten Mal hatte ich das Gefühl, dass jemand wirklich für mich kämpft.
Natürlich wurde sofort alles organisiert: Wir fuhren direkt zum Tierarzt. Dort wurde ich von Kopf bis Pfote durchgecheckt. Die Diagnose war hart. Mein Körper war übersät mit Hämatomen, meine Seele voller Angst. Und dann der Schock: Herzwurm positiv.
Doch Nicci gab mich nicht auf. Im Gegenteil: Sie begann sofort mit der Behandlung, Schritt für Schritt, mit ganz viel Geduld und Liebe. So kämpfte ich mich langsam zurück ins Leben.
Heute lebe ich in einem Zuhause, wo viele Hunde sind. Ich bin nicht mehr allein. Zum ersten Mal darf ich Liebe spüren, zum ersten Mal gibt es sanfte Hände, die nicht schlagen, sondern streicheln. Ich darf erfahren, was Geborgenheit bedeutet, eine warme Decke, ein voller Napf, freundliche Stimmen, die mir Mut machen.
Doch ich bin noch lange nicht am Ziel. Ich brauche viel, viel Zeit. Zeit, um zu lernen, dass nicht alle Menschen böse sind. Zeit, um Vertrauen aufzubauen, um meine Angst zu verlieren. Aber ich weiß: Mit Geduld, Liebe und den richtigen Menschen an meiner Seite werde ich es schaffen.
Und genau dabei brauche ich dich:
Einen Menschen, der mein Paten-Engel wird. Einen Menschen, der mir zeigt, dass ich nicht vergessen bin, dass ich wertvoll bin, dass es sich lohnt, zu kämpfen.
Kannst du mir helfen, mein Herz zu heilen?
Kannst du der Engel sein, den ich so dringend brauche?
Dann freue ich mich von ganzem Herzen über eine Patenschaft.
So können wir gemeinsam ein Kapitel schreiben, in dem am Ende nicht mehr Angst und Schmerz herrschen, sondern Hoffnung, Liebe und Geborgenheit.
In tiefer Dankbarkeit und Liebe,
dein Hunter
Mein Name ist Kisaq (Geb. 2015)
Ein stolzer, kraftvoller und wunderschöner Tschechoslowakischer Wolfshund. Mein Name bedeutet „Sonnenaufgang“ und genau so will ich sein: wie ein neuer Morgen, der Licht und Hoffnung bringt.
Meine Vergangenheit bleibt ein kleines Geheimnis. Ja, ich durfte zuvor in einem guten Zuhause leben, habe sogar die Hundeschule besucht und einiges gelernt. Doch über die genauen Hintergründe darf aus vertraglichen Datenschutz und Vertraulichkeitsregelungen nichts preisgegeben werden. Meine Geschichte bleibt wie ein Nebel über den Bergen, verborgen, unberührt und geschützt. Wichtig ist nicht das Gestern, sondern das Heute und Morgen und in dieses neue Kapitel starte ich nun mit voller Kraft.
Mein Wesen? Ganz typisch für meine Rasse: Ich bin territorial, wachsam und stolz. Ich akzeptiere nur meine Mama Nicci als Leitwölfin und meine geliebte Feebie als meine einzige Hundefreundin. Sie sind mein Mittelpunkt, mein Herz, meine Welt . Rüden dulde ich nicht und alle anderen Hunde bleiben draußen aus meinem Reich.
Doch auch wenn ich stark, stolz und ernst wirke, in mir steckt ein kleiner Quatschkopf. Ich liebe es, zu spielen, zu toben und mit meinen leuchtenden Augen die Herzen der Menschen zu verzaubern. In mir lebt der Wolf, frei und unabhängig, aber auch der Hund, der Freude, Spiel und Nähe kennt.
Mein Wunsch? Obwohl mein Herz im Alltag einzig und allein Mama Nicci und Feebie gehört, sehne ich mich nach einem Paten-Engel, der mich aus der Ferne unterstützt. Ein Pate ist nicht meine Bezugsperson, doch er ist mein Schutzengel, mein sicherer Hafen, mein stiller Begleiter im Hintergrund. Mit deiner Patenschaft schenkst du mir Stabilität und gibst Mama Nicci die Möglichkeit, mich weiterhin so zu versorgen, wie ich es brauche.
Vielleicht spürst du es schon, mein Blick geht tief unter die Haut, meine Seele sucht Verbindung, mein Herz ruft nach dir.
Wirst du mein Paten-Engel?
Dein Kisaq
Ich bin’s, Odin (Geb. 2013).
Ich wurde zusammen mit meiner Seelengefährtin Layka in einer Tötung abgegeben. Dort wartete eigentlich nur das Ende auf uns, doch das Schicksal hatte andere Pläne. Als man mich fand, war ich am Ende meiner Kräfte. Mein ganzer Bauch war offen, eine grausame Verletzung, die mir fast das Leben genommen hätte. Ich wurde operiert, doch der Weg zurück ins leben war lang, steinig und voller Schmerzen. Ganze 5 Monate musste ich warten, bis meine Wunden so weit verheilt waren, das ich endlich zu meiner neuen Mana Nicole ziehen durfte, zusammen mit meiner Layka.
Diese Zeit war die Hölle, ich hatte so starke Schmerzen, dass ich manchmal zuschnappte, nicht aus Bosheit, sondern weil jede Berührung an meiner Wunde wie Feuer brannte. Aber wisst Ihr was? Mama hat mir das nie übel genommen. Sie hat mir immer wieder gesagt: „Odin, ich liebe dich so wie du bist.“ und diese Worte haben mein Herz gerettet.
Ich bin ein sehr sensibler Husky, Frauen gegenüber noch vorsichtig, manchmal knurre ich, weil ich noch nicht ganz vertraue . Aber hey, ich gebe mein Bestes! Und wenn du mich beim Ballspielen siehst, dann weißt du, dass in mir ein kleiner Clown steckt.
Jeden Tag wachse ich mehr in mein neues Leben hinein. Bald darf ich sogar zu dem großen Rudel , das wird ein neues Kapitel für mich. Bis dahin trainiert Mama liebevoll mit mir und ich beginne langsam zu begreifen: ich bin angekommen
Doch um ganz heil zu werden, im Herzen und in der Seele brauche ich noch etwas: DICH! Einen Menschen, der an meiner Seite steht, auch wenn er vielleicht nicht direkt bei mir sein kann. Einen Paten-Engel, der sagt: „Odin, ich halte dir den Rücken frei. Ich glaube an dich.“
Könnte ich dein Herz erobern?
Wenn ja, dann würdest Du mir die Welt schenken.
Stell Dir vor, deine Patenschaft bedeutet für mich nicht nur Unterstützung, sondern Hoffnung, Liebe und ein Versprechen, dass ich niemals wieder vergessen oder aufgegeben werde. Mir Dir an meiner Seite werde ich jeden neuen Tag ein Stückchen stärker, ein Stückchen glücklicher und irgendwann ein Hund, der all das leid hinter sich lassen kann.
Bitte, lass mich nicht allein. Sei mein Paten-Engel, der Mensch, der mir zeigt, dass wahre Wunder möglich sind
In Liebe,
dein Odin
Ich bin Farkas (Geb. 2019).
Das heißt auf Ungarisch Wolf.
Meine Reise war alles andere als einfach. Ich stamme aus einer großen Räumung, zusammen mit meiner Mama Aisha. Sie musste ihr Leben lang als Zuchtmaschine herhalten, immer wieder Welpen, immer wieder Leid. Und ich? Ich sollte der nächste Zuchtrüde werden, ein Leben in Gefangenschaft, ohne Liebe, nur dafür da, Profit zu bringen. Doch wir hatten Glück, wir wurden beide befreit und durften auf die Lebensranch ziehen. Hier begann unser neues Kapitel.
Über meine Vergangenheit weiß man nicht viel außer, dass ich nie gelernt habe, Menschen zu vertrauen. Sobald jemand zu nah kommt, husche ich davon. Mama sagt immer lachend: „Das ist eben mein kleiner Angst-Wolf“ . Aber wisst ihr was? Ich finde, Vorsicht ist besser als Nachsicht und so halte ich lieber Sicherheitsabstand.
Dafür habe ich ganz viele Hundefreunde, mit denen ich mich pudelwohl fühle. Rennen, Spielen, Quatsch machen, das ist mein Ding. Menschen brauche ich da nicht unbedingt. Na gut, wenn Mama Leckerlis in der Hand hat, dann traut sich sogar ein Farkas mal näher ran. Aber anfassen? Ne ne ne, das ist noch nicht so mein Ding.
Mama übt zwar mit mir, aber ich sage es mal so: Ich bin ein kleiner Sturkopf mit ganz großem Herz. Ich brauche einfach Zeit, Vertrauen wächst schließlich nicht von heute auf morgen.
Und jetzt kommt mein Wunsch: Ich träume davon, meinen ganz eigenen Paten-Engel zu finden. Jemanden, der mich so akzeptiert, wie ich bin. Nicht perfekt, nicht schmusig wie andere, sondern einfach Farkas, ein kleiner Wolf mit großen Gefühlen, die tief in mir drin schlummern.
Denn auch wenn ich noch Distanz brauche, mein Herz schlägt genauso stark. Und wer weiß, vielleicht schenke ich dir irgendwann ein kleines Stückchen Vertrauen. Aber bis dahin freue ich mich einfach, dass ich hier sicher bin, frei sein darf und dass es vielleicht bald irgendwo da draußen DICH gibt, meinen ganz besonderen Paten-Engel.
Mit einem Wolfsheulen nur für dich,
dein Farkas
Ich bin Arashi (Geb.2019).
Das heißt auf Japanisch „Sturm“.
Zwei Monate lang versuchten die Menschen, mich mit Lebendfallen zu fangen, aber ich war immer schlauer. Ich wich aus, trickste sie aus und dachte mir: „Von mir kriegt ihr nix!“. Doch irgendwann, nach endlosen Versuchen, tappte ich dann doch hinein und mein Leben nahm eine neue Wendung.
Doch von Anfang an: Ich habe gelernt, nur mir selbst zu vertrauen. Menschen? Unberechenbar. Liebe? Kannte ich nicht. Für mich zählte nur: kämpfen, überleben, weiterziehen. Als ich zu meiner neuen Mama kam, wollte ich nur eins: Abstand. Ich biss sie, und zwar so heftig, dass ihre ganze Hand verletzt war. Ich war überzeugt: Menschen bedeuten Gefahr.
Aber wisst ihr was? Mama gab nicht auf. Sie redete mit mir, Tag für Tag, ruhig, geduldig, voller Wärme. Sie sagte: „Kleiner Sturm, du darfst so sein, wie du bist. Ich will dir nichts Böses. Ich akzeptiere dich mit all deinen Kanten.“ Und dann passierte es: Sie nahm mich auf den Arm. Ich wollte sie wieder beißen, doch irgendwas in mir hielt inne. Ihre Hände waren nicht hart, nicht böse, sie waren warm. Und zum ersten Mal in meinem Leben spürte ich: Das ist Liebe.
Seitdem hat sich viel verändert. Ich bin immer noch vorsichtig, manchmal auch schnappig, aber Mama weiß das und ist nicht böse. Ich habe mein Rudel gefunden, viele Fellfreunde, die mir zeigen, dass man lachen, spielen und vertrauen darf. Und wisst ihr was? Ich habe sogar einen Spitznamen bekommen: Schni, Schna, Schnappi! Weil ich eben immer noch rumschnappe, nicht aus Bosheit, sondern weil meine Synapsen einfach ein bisschen verrückt ticken. Manchmal mach ich so richtige „Schnappi-Dinge“, hier mal knabbern, da mal zwicken, zwischendurch ein Chaos lostreten.
Mama sagt sogar, ich bin ein kleiner Autist unter den Hunden und ja, das gibt es wirklich! Meine Welt ist eben ein bisschen anders. Ich denke anders, reagiere anders, aber ich fühle genauso tief.
Heute? Heute fordere ich sogar Kuscheln ein, rolle mich an Mama ran und genieße jede Streicheleinheit. Ich weiß jetzt: Ich bin nicht allein. Ich darf Sturm sein, ich darf Arashi sein und ich darf geliebt sein.
Und jetzt fehlt mir nur noch eins: Mein eigener Patenengel.
Jemand, der mich so nimmt, wie ich bin: wild, stur, ein bisschen verrückt , aber einzigartig.
Also, wie wär’s? Wirst du mein Sturm-Bändiger, mein Futter-Lieferant , mein offizielles Kuschel-Opfer und natürlich mein ganz persönlicher Schutzengel?
Ich verspreche dir eins: Mit mir wird’s NIE langweilig. Sturm, Chaos, Drama, „Schnappi-Synapsen“ und ganz viel Liebe sind immer im Paket mit drin.
In Liebe, Hoffnung, Sturm und einem frechen Husky-Knutscher,
dein Arashi alias Schni, Schna, Schnappi