Aslan musste operiert werden! 205€/800€. Mehr dazu unter "Tiernotfälle"
Wenn Nicci mal wieder mal in ihrem Gedankenflow ist...
Menschen hassen dich nicht unbedingt wegen dem, was du getan hast.
Manche hassen dich dafür, dass du alles überstanden hast, was dich eigentlich hätte brechen sollen.
Und gerade im Tierschutz habe ich eines gelernt:
Deine Stärke kann für andere eine Provokation sein.
Weil du weitermachst, obwohl du längst hättest aufgeben können.
Weil du wieder aufstehst, obwohl du hundertmal am Boden warst.
Weil du deine Fresse aufmachst, wenn andere lieber wegschauen.
Weil du für Tiere kämpfst, die keine eigene Stimme haben.
Und weil du deinen Weg gehst, auch wenn er unbequem, dreckig, verdammt anstrengend und manchmal einfach nur beschissen ist.
Ich habe in all den Jahren genug gesehen, erlebt, verloren und ausgehalten. Dinge, die mich hätten brechen können. Und trotzdem stehe ich jeden Morgen wieder auf und mache weiter.
Nicht, weil ich unverwundbar bin.
Sondern weil Aufgeben für mich bedeutet hätte, all die Tiere im Stich zu lassen, für die ich einmal gesagt habe: Ich bin da.
Die Meinung anderer definiert mich nicht.
Meine Narben erzählen meine Geschichte.
Jede einzelne davon beweist, dass ich durch Dinge gegangen bin, an denen andere vielleicht längst zerbrochen wären.
Ich muss niemandem gefallen.
Ich muss niemandem beweisen, wer ich bin.
Ich muss auch nicht leiser werden, nur damit meine Art für andere angenehmer wird.
Ich weiß, wofür ich morgens aufstehe.
Ich weiß, warum ich kämpfe.
Und ich weiß ganz genau, für wen ich das alles mache.
Für die Tiere. Immer für die Tiere.
Und solange hier noch eine Seele meine Hilfe braucht, solange noch ein Hund irgendwo sitzt, den keiner haben will, solange noch einer vor mir steht, den andere längst aufgegeben haben, werde ich weitermachen.
Mit Narben.
Mit Dreck an den Klamotten.
Mit Augenringen.
Mit meiner großen Fresse.
Und mit verdammt viel Stolz auf das, was ich trotz allem aufgebaut und überstanden habe.
Welcome to the Show, Haters!
I’ll have the last laugh.
Proud with every heartbeat. 🐺🖤
Manifest für echten Tierschutz 🐾
Tierschutz ist kein Hobby. Tierschutz ist Verantwortung.
Es bedeutet, einem Tier nicht einfach nur Futter und ein Dach über dem Kopf zu geben. Es bedeutet, ihm ein Leben in Würde zu ermöglichen. Mit sauberer Haltung, Fürsorge, sozialem Kontakt und vernünftiger medizinischer Versorgung.
Viele Hunde brauchen Operationen, Medikamente, Kastrationen oder langfristige Behandlungen. Wer Tiere aufnimmt und ihnen helfen möchte, übernimmt genau diese Verantwortung. Alles andere ist für mich Selbstbetrug.
Doch die Wahrheit ist auch: Tierschutz hat zwei Gesichter.
Es gibt Menschen, die Tag für Tag kämpfen. Die Spendengelder dort einsetzen, wo sie hingehören: bei den Tieren. Für Tierärzte, Behandlungen, Medikamente, gutes Futter und eine vernünftige Unterbringung.
Menschen, die wissen, dass ein Hund nicht einfach nur verwahrt werden darf. Hunde brauchen Sozialkontakt, Bewegung, Beschäftigung und, wo es individuell passt, das Zusammenleben mit Artgenossen. Gerade viele Hunde mit schlechter Vergangenheit können durch stabile Strukturen und soziale Kontakte wieder Vertrauen aufbauen und lernen, einfach wieder Hund sein zu dürfen. ❤️
Das ist für mich Tierschutz.
Und dann gibt es leider auch eine andere Seite.
Da werden mit schönen Worten und herzzerreißenden Bildern Spenden gesammelt. Für Kastrationen, Operationen, Rettungen und angebliche Notfälle. Doch wenn das Geld nicht dort ankommt, wofür Menschen es gegeben haben, wenn zugesagte Kastrationen nicht stattfinden oder notwendige medizinische Versorgung ausbleibt, dann hat das mit Tierschutz nichts mehr zu tun.
Besonders schlimm wird es, wenn unkastrierte Hündinnen weiter Welpen bekommen und diese Tiere am Ende diejenigen sind, die den Preis dafür bezahlen.
Wer Bilder von Welpen im Müll oder sogar in Gefriertruhen gesehen hat, weiß, wovon ich rede. Da bekomme ich das blanke Kotzen.
Nach außen kann man sich als größter Tierretter der Welt präsentieren. Entscheidend ist aber nicht das Bild nach außen. Entscheidend ist das, was hinter den Kulissen passiert.
Sind die Tiere versorgt? Sind die Näpfe sauber? Sind die Gehege gepflegt? Werden kranke Tiere behandelt? Werden notwendige Operationen durchgeführt? Wird kastriert? Wird dokumentiert, wofür Spendengelder verwendet werden?
Genau dort trennt sich für mich echter Tierschutz von Selbstdarstellung.
Auch beim Thema Auslandshunde muss man genau hinschauen. Hunde aus dem Ausland zu retten, kann wunderbarer und notwendiger Tierschutz sein. Aber Tiere dürfen niemals zu einer Ware werden, die von einem Land ins nächste verschoben wird, während mit ihrem Schicksal Geld verdient wird.
Wenn für jeden Hund kassiert wird, aber das Geld nicht wieder bei den Tieren ankommt, läuft etwas gewaltig falsch.
Und eines darf man ebenfalls nicht vergessen:
Tierschutz lebt von Spenden.
Dabei geht es nicht nur um Geld. Es geht genauso um Sachspenden wie Frottierwäsche, Körbchen, Halsbänder, Leckerchen, Bettwäsche und viele andere Dinge, die im täglichen Betrieb gebraucht werden. Auch Dinge wie Kaffee für die Menschen, die jeden Tag mit anpacken, gehören dazu.
Menschen geben diese Sachen ab, weil sie helfen wollen. Weil sie darauf vertrauen, dass ihre Spende dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Wenn solche Sachspenden stattdessen irgendwo in einer Ecke vergammeln oder von Ratten zerfressen werden, ist das für mich genauso respektlos. Nicht nur gegenüber den Tieren, sondern auch gegenüber jedem einzelnen Menschen, der etwas von seinem Geld gekauft, eingepackt, transportiert oder geschickt hat.
Mit Spenden geht man sorgsam um. Egal, ob es sich um 5 Euro oder einen Karton voller Handtücher handelt.
Und dann gibt es noch etwas, das viele von außen unterschätzen:
Eine Lebensranch baut man nicht von heute auf morgen auf.
So etwas braucht Planung, Organisation, Struktur und vor allem Erfahrung. Es dauert Jahre, bis Abläufe wirklich sitzen. Bis man weiß, welche Bereiche funktionieren, was verändert werden muss, welche Hunde miteinander harmonieren, wie Quarantäne, Versorgung, Reinigung, medizinische Betreuung und der gesamte Alltag ineinandergreifen.
Man lernt dabei ständig weiter. Man verbessert, baut um, verändert Abläufe und passt sich neuen Situationen an.
Wer glaubt, man stellt ein paar Hütten hin, macht ein paar schöne Fotos und schon läuft eine professionelle Einrichtung, hat schlicht keine Ahnung, was hinter einem solchen Hof tatsächlich steckt.
Tierschutz bedeutet Arbeit. Jeden verdammten Tag.
Und deshalb sage ich ganz klar:
Wer Tiere bewusst schlecht versorgt, Spendengelder zweckentfremdet oder gespendete Materialien verkommen lässt, verrät genau das Vertrauen, auf dem Tierschutz aufgebaut ist.
Das Vertrauen der Tiere.
Das Vertrauen der Spender.
Und das Vertrauen der Menschen, die helfen, weil sie glauben, dass ihre Hilfe wirklich ankommt.
Darum sage ich auch jedem Spender: Schaut hin. Fragt nach.
Wo fließt euer Geld hin? Werden Rechnungen und Belege gezeigt? Werden Tiere tatsächlich medizinisch versorgt, kastriert und operiert? Wie werden die Hunde gehalten? Wie laufen Transporte ab? Sind sie legal organisiert und nachvollziehbar?
Niemand muss jeden einzelnen Cent täglich im Internet präsentieren. Aber wer mit Spendengeldern arbeitet, muss erklären können, was damit passiert.
Transparenz sollte im Tierschutz selbstverständlich sein.
Denn echter Tierschutz zeigt sich für mich nicht in großen Worten.
Er zeigt sich in Taten.
In versorgten Hunden. In sauberen Bereichen. In medizinischer Behandlung. In einem vernünftigen sozialen Umfeld. In Hunden, deren Augen nach allem, was sie erlebt haben, irgendwann wieder anfangen zu leuchten. ✨
Und er zeigt sich darin, mit dem Geld und den Sachspenden anderer Menschen genauso verantwortungsvoll umzugehen, als wären es die eigenen.
Alles andere ist für mich kein Tierschutz. Es ist ein Geschäft mit dem Elend der Tiere.
Und genau dagegen werde ich immer meinen Mund aufmachen.
Nicht weil ich jemanden persönlich angreifen möchte. Nicht weil ich mich über irgendjemanden stellen muss. Sondern weil Tiere keine Stimme haben und weil Menschen, die ihr Geld und ihre Sachen aus Liebe zu diesen Tieren geben, Ehrlichkeit verdient haben.
Und zum Schluss noch eines:
Wer diesen Text liest und sich persönlich angesprochen fühlt, sollte nicht zuerst mich fragen, wen ich damit meine.
Vielleicht sollte man sich lieber selbst fragen, warum man sich angesprochen fühlt.
Denn wie heißt es so schön:
Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich meistens ganz von alleine an. 👟
Und Wahrheit hat eine ziemlich unangenehme Eigenschaft:
Irgendwann kommt sie ans Licht.
Freie Gedanken Tierschutz – heute mache ich einfach mal das Maul auf.
Manchmal frage ich mich wirklich, wann aus Tierschutz eigentlich ein Wettbewerb geworden ist.
Wer hat die meisten Follower? Wer bekommt die meisten Spenden? Wer rettet die meisten Hunde? Wer hat den schönsten Hof? Wer kennt wen? Und vor allem: Wer kann wem am besten ans Bein pissen?
Ganz ehrlich? Mir ist dieser ganze Kindergarten scheißegal.
Während sich manche gegenseitig beobachten, Screenshots sammeln, über andere Vereine lästern und offenbar mehr Zeit damit verbringen, fremde Arbeit zu kontrollieren als die eigene, stehen irgendwo Hunde in Tötungsstationen. Andere sitzen krank auf irgendeinem Hof. Manche brauchen eine Operation. Andere einfach nur einen vollen Napf, Medikamente oder endlich einen Menschen, der Verantwortung übernimmt.
Darum sollte es gehen. Um die Tiere.
Ich muss keinen anderen Verein schlechtmachen, damit meine eigene Arbeit besser aussieht.
Ich muss keinem Menschen eine Spende missgönnen.
Ich muss nicht neidisch werden, wenn jemand Unterstützung bekommt.
Im Gegenteil.
Wenn ein Verein 10.000 Euro bekommt und damit Tieren hilft: Geil.
Wenn jemand einen Lkw voll Futter gespendet bekommt: Noch geiler.
Wenn ein anderer Tierschützer eine Rechnung bezahlt bekommt, wegen der er drei Nächte nicht schlafen konnte: Dann freue ich mich für ihn.
Denn wisst ihr, was dadurch passiert?
Tieren wird geholfen.
Und genau da hört bei mir das Verständnis für Neid, Missgunst und dieses ewige Gegeneinander auf.
Tierschutz ist nämlich nicht romantisch. Es ist auch nicht jeden Tag ein süßes Foto mit einem geretteten Hund im Arm. Tierschutz bedeutet Scheiße wegmachen, Blut wegwischen, Medikamente geben, Tierarztrechnungen bezahlen, nachts aufstehen, Entscheidungen treffen und manchmal neben einem Tier sitzen und wissen, dass man es nicht mehr retten kann.
Es bedeutet auch, morgens aufzustehen, obwohl der eigene Akku längst blinkt wie eine verdammte Weihnachtsbeleuchtung. 😅
Und ja, ich mache Fehler.
Natürlich mache ich die.
Wer jeden Tag Entscheidungen trifft, wird irgendwann auch eine falsche treffen. Wer behauptet, im Tierschutz noch nie einen Fehler gemacht zu haben, macht entweder keinen Tierschutz oder hat ein erstaunlich kreatives Verhältnis zur Wahrheit.
Entscheidend ist doch, was man daraus macht.
Ich brauche auch keinen Heiligenschein. Würde mir wahrscheinlich sowieso nicht stehen. 😇😂
Ich brauche Menschen mit Herz, Verstand und Rückgrat.
Menschen, die nicht nur „Ach, der Arme“ unter ein Bild schreiben, sondern verstehen, dass nach der Rettung die eigentliche Arbeit erst beginnt.
Denn einen Hund aus einer Tötungsstation herauszuholen, ist noch keine abgeschlossene Rettung.
Rettung bedeutet Verantwortung.
Futter.
Sicherheit.
Tierarzt.
Sozialkontakt.
Zeit.
Geduld.
Training, wenn es nötig ist.
Und manchmal jahrelange Versorgung, wenn genau dieser Hund eben nicht das perfekte Zuhause findet.
Und noch etwas, weil auch das endlich mal gesagt werden darf:
Nicht jeder, der Tiere liebt, kann Tierschutz.
Liebe allein reicht nicht.
Man braucht Wissen. Man braucht Struktur. Man braucht finanzielle Mittel. Man muss Grenzen erkennen. Man muss auch Nein sagen können. Und man muss Entscheidungen treffen können, bei denen einem nicht jeder applaudiert.
Ich werde niemals jedem gefallen.
Will ich auch gar nicht.
Ich bin direkt. Ich bin manchmal unbequem. Und wenn ich der Meinung bin, dass irgendwo gewaltig Scheiße läuft, dann werde ich wahrscheinlich auch weiterhin mein Maul aufmachen.
Aber eines werde ich nicht tun:
Meine Energie damit verschwenden, andere kleinzumachen, nur damit ich selbst größer wirke.
Dafür habe ich hier viel zu viele Pfoten, die mich jeden Morgen daran erinnern, weshalb ich diesen ganzen Wahnsinn überhaupt mache. 🐾❤️
Vielleicht wäre Tierschutz nämlich verdammt viel einfacher, wenn wir endlich begreifen würden:
Wir müssen nicht alle Freunde sein.
Wir müssen uns nicht alle mögen.
Wir müssen nicht dieselbe Meinung haben.
Aber wir könnten wenigstens aufhören, gegeneinander zu kämpfen, während wir angeblich alle für dieselbe Sache kämpfen.
Für die Tiere.
Das waren meine freien Gedanken zum Tierschutz.
Nicht wissenschaftlich geprüft.
Nicht weichgespült.
Und definitiv nicht mit Schleifchen drum. 🎀😂
Einfach ich. Maul auf. Fertig. 🐺🐾
Warum ich im Tierschutz sage, was ich denke
Ich sage im Tierschutz, was ich denke. Auch wenn es unbequem ist.
Denn geheucheltes Mitleid hilft keinem einzigen Tier.
Ich kann unter jeden traurigen Beitrag schreiben: „Ach Gott, wie schrecklich“ oder „Die arme Seele“.
Und dann?
Davon ist kein Napf voll, keine Tierarztrechnung bezahlt und kein Tier gerettet.
Mitgefühl zeigt sich für mich nicht in Worten, sondern im Handeln.
Wenn eine Situation beschissen ist, sage ich es. Wenn Hilfe gebraucht wird, sage ich es. Und wenn meiner Meinung nach etwas falsch läuft, mache ich den Mund auf.
Was ich nicht brauche, ist diese Scheinwelt im Tierschutz: Nach außen großes Mitgefühl, während hinter den Kulissen Konkurrenz, Neid und Missgunst herrschen.
Meine Energie brauche ich für die Tiere.
Natürlich mache auch ich Fehler. Aber ich werde nichts vorspielen, nur um anderen zu gefallen.
Denn am Ende zählt für mich nicht, wer die emotionalsten Worte findet.
Es zählt, was wir für die Tiere tun.
Bei mir bekommt ihr vielleicht nicht immer die schönsten Worte.
Aber sie sind ehrlich. ❤️🐾