Aslan musste operiert werden! 205€/800€. Mehr dazu unter "Tiernotfälle"
Mein Leben ist von Tieren geprägt. Geboren 1986 im malerischen Schwabenländle, wuchs ich mit Hunden und anderen Lebewesen auf. Vor 13 Jahren habe ich den Schritt gewagt, ins Ausland auszuwandern, um meiner Leidenschaft für den Tierschutz auf höchstem Niveau nachzugehen. Seitdem widme ich mich der Rettung und Heilung ehemaliger Straßenhunde und Tiere aus Tötungsstationen.Parallel unterstütze ich Hundebesitzer bei der Erziehung von Problemhunden, vollständig ehrenamtlich.
Seit meinem 19. Lebensjahr gilt mein besonderes Interesse den Nordischen Hunderassen. Kurz darauf zog der erste „Nordische“ bei mir ein, und mit der Zeit entstand ein vielfältiges Rudel aus Tieren, die ein liebevolles Zuhause benötigten. Heute leben wir in Ungarn auf unserer großzügigen Lebensranch. Ich sehe das Leid, das Tieren angetan wird und ich schweige nicht. Hunde, die verdurstet, angekettet, unterernährt in der Sonne liegen. Hunde, die vergammeltes Futter essen müssen, weil niemand sie schützt. Und dann sehe ich die Menschen, die in warmen Stuben sitzen, während draußen Lebewesen frieren, leiden und vergessen werden. Dieses Ungleichgewicht brennt sich in mein Herz. Ich lasse nicht zu, dass Täter ungestraft bleiben. Mein Weg ist klar: Harte Konsequenzen für Tierquälerei. Keine Ausreden, keine leeren Worte. Vollste Rechenschaft für alle, die wegsehen oder Tiere misshandeln. Doch dies ist nur die Hälfte meiner Mission. Paradise of Dogs, unsere Lebensranch, ist ein Ort, an dem traumatisierte Tiere Heilung, Vertrauen und Liebe erfahren. Ich spezialisiere mich auf: Nordische Hunde, Herdenschutzhunde, Angst- und Aggressionshunde. Jedes Tier, das unsere Tore betritt, wird mit Respekt, Geduld und Liebe behandelt. Ich helfe ihnen, ihre Lebensfreude zurückzugewinnen. Ich stehe im Dreck, im Gestank, in der Kälte. Dort, wo andere längst wegsehen würden. Und trotzdem gehe ich weiter, weil diese Lebewesen mich brauchen. Ich bin die Wolfsfrau. Ich stehe auf, wenn andere wegsehen. Ich tauche auf, wo Hoffnung längst gestorben ist. Mein Herz schlägt für die Tiere , niemals für die Täter. Solange Tiere leiden, kämpfe ich. Solange Tierquäler frei herumlaufen, fordere ich Gerechtigkeit. Und eines ist klar: Wer Tiere quält, verhungern lässt, misshandelt oder wegwirft, der wird keinen Frieden finden. Keine Ausreden. Keine Gnade. Keine zweite Chance. Paradise of Dogs, unsere Lebensranch, ist die Bastion der Schwachen.
Ich gebe jeden Tag was ich kann, für die Tiere, die keine eigene Stimme haben.
Genau deshalb gibt es Paradise of Dogs. Ich wollte einen Ort, für die Schwachen. Ein Zuhause für die Vergessenen. Ein kleines Stück Paradies für Hunde, die es verdient haben.
Nicci eben - Mehr Erklärung gibt’s eigentlich nicht.
Ich bin eine kleine Tierschützerin in Ungarn. Mehr Titel brauche ich eigentlich nicht.
I nimm koi Blatt vor dr Mund und sag grad raus, was i denk. I schwätz net dreimal ums Eck, wenn i au grad naus schwätza kann. Und manchmal isch mei Gosch halt schneller als dr Rest.
Ich bin ein Mensch mit ziemlich klaren Vorstellungen. Wenn ich von etwas überzeugt bin, braucht es schon ein verdammt gutes Argument, um mich davon abzubringen. Aber genau da liegt der Unterschied: Mit einem guten Argument kann man mich erreichen. Mit Druck nicht.
Ich höre mir Ratschläge an, auch wenn sie mir im ersten Moment vielleicht überhaupt nicht gefallen. Dann arbeitet es in meinem Kopf. Ich zerlege das Ganze, denke darüber nach, beobachte, vergleiche es mit meinen Erfahrungen und irgendwann komme ich zu meinem eigenen Ergebnis.
Und wenn ich dann feststellen muss: Verdammt, der andere hatte recht, dann hatte er eben recht.
Davon falle ich nicht tot um.
Was bei mir allerdings hervorragend funktioniert, ist mein eingebauter Bullshit-Detektor. Wenn mir jemand etwas erzählt, nur weil er sich gerne selber reden hört, wird es schwierig. Ich möchte wissen, warum. Ich möchte Zusammenhänge verstehen. Und ich möchte nicht mit irgendeinem schlauen Satz abgespeist werden.
Ich bin wahnsinnig neugierig und kann mich in Dinge richtig verbeißen. Wenn mich etwas interessiert, will ich es genau wissen. Nicht halb. Ich beobachte viel, merke mir Kleinigkeiten und mache mir meine eigenen Gedanken. Gerade bei Hunden ist das für mich enorm wichtig, denn kein Lehrbuch dieser Welt kennt den Hund, der gerade vor mir steht.
Ich bin außerdem stur. Da brauchen wir gar nicht drum herumzureden. Manchmal wahrscheinlich sogar unfassbar stur.
Aber diese Sturheit hat auch dafür gesorgt, dass ich Dinge durchgezogen habe, bei denen andere längst gesagt hätten: Lass es.
Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, kann es anstrengend werden. Vor allem für meine Umgebung. Ich suche Lösungen, probiere, organisiere, telefoniere, mache weiter und wenn Plan A nicht funktioniert, dann gibt es eben B, C oder notfalls das komplette Alphabet.
Still sitzen und darauf warten, dass sich ein Problem aus Höflichkeit von alleine erledigt, gehört jedenfalls nicht zu meinen besonderen Begabungen.
Ich kann unglaublich herzlich sein. Ich kann aber genauso konsequent sein. Und ich finde, das widerspricht sich überhaupt nicht.
Bei mir bekommt nicht automatisch derjenige recht, der am lautesten schreit. Und nur weil ich jemanden mag, muss ich seine Meinung noch lange nicht teilen. Ich kann einen Menschen gernhaben und ihm trotzdem sagen: Das, was du da gerade erzählst, ist völliger Quatsch.
Danach können wir auch einen Kaffee trinken. Für mich ist die Sache erledigt.
Ich bin nicht nachtragend wegen jedem Mist, aber ich vergesse auch nicht alles. Ich beobachte Menschen ziemlich genau. Nicht danach, was sie erzählen, sondern danach, was sie tatsächlich tun. Große Worte beeindrucken mich wenig. Verlässlichkeit dagegen sehr.
Und ich habe einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Wer zu mir gehört, gehört zu mir. Bei meinen Tieren sowieso. Da gibt es bei mir keine halben Sachen.
Und ja, ich kenne auch meine eigenen Macken ziemlich gut.
Ich bin temperamentvoll, manchmal ungeduldig, verdammt hartnäckig und gelegentlich mit einer Lautstärke ausgestattet, bei der vermutlich auch der Nachbar weiß, dass ich gerade anderer Meinung bin.
Ich kann mir morgens fest vornehmen, heute endlich mal alles der Reihe nach zu machen, und zwei Stunden später habe ich fünf Baustellen gleichzeitig offen und frage mich selber, welcher Vollidiot eigentlich auf diese Idee gekommen ist.
Meistens war ich es.
Ich kann einen Gegenstand irgendwo hinlegen und fünf Minuten später den halben Hof danach absuchen. Ich kann in einen Raum laufen und vergessen, was ich da wollte. Dafür kann ich mich an irgendeinen völlig unwichtigen Satz erinnern, den mir jemand vor drei Jahren erzählt hat. Mein Gehirn hat da offenbar sein ganz eigenes Ablagesystem.
Und natürlich habe ich auch diese wunderbare Eigenschaft, Dinge noch „ganz schnell“ machen zu wollen.
Wer mich kennt, weiß inzwischen: Wenn Niki sagt, „Das mach ich noch schnell“, kann man sich eigentlich schon einen Kaffee holen. Aus einer Kleinigkeit wird bei mir nämlich gerne ein halbes Tagesprojekt, weil mir mittendrin noch drei andere Sachen einfallen, die man, wenn man schon dabei ist, schließlich auch gleich machen könnte.
Ich kann über solche Sachen lachen. Ich nehme meine Arbeit verdammt ernst, aber mich selber nicht rund um die Uhr.
Ich weiß, dass ich Ecken und Kanten habe. Ich weiß auch, dass ich manchmal anstrengend sein kann. Wahrscheinlich gibt es Menschen, die nach einer Diskussion mit mir erst einmal zehn Minuten Ruhe brauchen. Vollkommen verständlich. Manchmal brauche ich die nach einer Diskussion mit mir wahrscheinlich selber.
Aber hinter dieser großen Klappe sitzt auch jemand, der sich verdammt viele Gedanken macht.
Ich hinterfrage meine Entscheidungen. Ich liege nachts wach und gehe Dinge noch einmal im Kopf durch. Ich frage mich, ob ich etwas hätte besser machen können. Und ich ändere meine Meinung, wenn Erfahrung oder Wissen mir zeigen, dass ich falsch lag.
Denn einen eigenen Kopf zu haben bedeutet für mich nicht, auf Teufel komm raus recht haben zu müssen.
Man sollte den eigenen Kopf zwischendurch auch benutzen. Sonst trägt man ihn schließlich völlig umsonst durch die Gegend. 😂
Vielleicht beschreibt mich genau das am besten:
Ich bin nicht perfekt. Will ich auch gar nicht sein.
Ich bin ein bisschen chaotisch, ziemlich stur, sehr emotional, manchmal viel zu laut, oft viel zu direkt und mit Sicherheit nicht immer einfach.
Dafür bin ich mit ganzem Herzen bei dem, was ich tue.
Und wer mich irgendwann persönlich kennenlernt, wird wahrscheinlich nach relativ kurzer Zeit zwei Dinge feststellen:
Erstens: Die schreibt tatsächlich genauso, wie sie redet.
Und zweitens:
Die hat wirklich einen an der Klatsche. Aber wenigstens steht sie dazu.